Ja, Panama hat an beiden Küsten Haie, 29 Arten mit verlässlichen Nachweisen, und welche man trifft, hängt davon ab, an welchem Ozean man sich befindet. Auf der Pazifikseite hat der Nationalpark Coiba bei jedem Tauchgang Weißspitzen-Riffhaie, an seinen Tiefseebergen Schulen von Bogenstirnhammerhaien und in der Trockenzeit Walhaie; der Golf von Panama und die Perleninseln bringen Bullenhaie, Schwarzspitzenhaie, Seidenhaie und pazifische Ammenhaie hinzu. Auf der Karibikseite haben Bocas del Toro, Portobelo und Guna Yala Ammenhaie, Karibik-Riffhaie, Zitronenhaie und gelegentlich einen Tigerhai.
Die Sicherheitsbilanz muss man in zwei Hälften lesen. Die SharkSider-Datenbank verzeichnet 32 Fälle für Panama von 1748 bis 2009, 18 davon tödlich; 28 stammen aus der Zeit ab 1900, mit 14 Todesfällen. Fast alle Todesfälle ereigneten sich zwischen 1910 und 1964, in der Ära des Kanals, der US-Stützpunkte und der Speerfischerküste der Guna. Seit 1965 gibt es nur fünf Einträge: einen Flugzeugabsturz von 1965, nach dem angebissene Schwimmwesten gefunden wurden, drei Verletzungen zwischen 2003 und 2009, und einen undatierten Todesfall am Red Frog Beach in Bocas del Toro. Kein Taucher in Coiba und kein Schwimmer an einem Resortstrand wurde je als getötet registriert.
- Nachgewiesene Haiarten29 mit soliden Nachweisen, in zwei Ozeanen
- SchutzstatusFinning seit 2006 verboten; Nationalpark Coiba (1991, UNESCO 2005); seit 2023 sind 54 % des panamaischen Ozeans geschützt
- Am häufigsten vom Strand aus gesehenJunge Schwarzspitzenhaie und Ammenhaie in den Buchten; Weißspitzen-Riffhaie bei Coiba
- Highlight-BegegnungSchulen von Hammerhaien und Walhaie bei Coiba und der Hannibal Bank
- Vorfälle in der Datenbank32 (1748–2009), 18 tödlich; 28 seit 1900, 14 tödlich; 1 tödlicher Fall seit 1965
- WassertemperaturKaribik ganzjährig 27–29 °C; Golf von Panama 20–24 °C während des Auftriebs von Januar bis April

Auf dieser Seite
- Wo Haie in panamaischen Gewässern leben
- Liste der verschiedenen Haiarten in Panama
- Wo man in Panama Haie sieht
- Beste Jahreszeit, um Haie in Panama zu sehen
- Haiangriffe in Panama: Was die Aufzeichnungen wirklich zeigen
- Ist Schwimmen und Schnorcheln in Panama sicher?
- Haischutz in Panama
- Haie in benachbarten Gewässern
- Häufige Fragen
- Quellen
Wo Haie in panamaischen Gewässern leben
Die Landenge schloss sich vor etwa drei Millionen Jahren, und seitdem haben sich die beiden Ozeane zu beiden Seiten Panamas zu getrennten Haigemeinschaften entwickelt. Die Karibikküste, von Bocas del Toro im Westen über Colón und Portobelo bis zu den 365 Inseln von Guna Yala im Osten, ist warm, klar und von Korallenriffen gesäumt, und ihre Haie entsprechen der vertrauten atlantischen Zusammensetzung: Ammenhaie unter den Felsvorsprüngen, Karibik-Riffhaie an den äußeren Riffen, Zitronen- und Schwarzspitzenhaie in den Mangrovenlagunen, und Tiger- und Bullenhaie, die die trüben Flussmündungen und die Hafenzufahrten von Colón durchstreifen. Das Wasser liegt hier das ganze Jahr über bei 27–29 °C, und die Riffe sind flach, sodass man dieselben Haie sieht wie in Belize oder Jamaika.
Die Pazifikküste ist ein größeres, wilderes Meer. Der Golf von Panama ist flach und schlammig, gespeist von Dutzenden Flüssen, und in jeder Trockenzeit wehen die Passatwinde über den niedrigen Sattel der Landenge und drücken das Oberflächenwasser hinaus aufs Meer, wodurch kaltes, nährstoffreiches Wasser von unten hochgezogen wird. Dieser Panama-Auftrieb kühlt den Golf zwischen Januar und April auf 20–24 °C ab, füllt ihn mit Sardellen und Sardinen und zieht Schwarzspitzenhaie, Bullenhaie, Hammerhaie sowie die kleinen Schärfnasen- und Kleinschwanzhaie an, die sich vom Köderfisch ernähren. Die Perleninseln, 50 km draußen im Golf, liegen am Rand dieses Systems und sind ein Kinderstubengebiet für Bogenstirnhammerhaie und ein Zwischenstopp für Walhaie. Jenseits des Schelfs fällt der Golf in tiefes Wasser ab, in dem der Panama Ghost Catshark lebt, eine Art, die nur aus diesen Tiefen bekannt ist.
Im Westen ist der Golf von Chiriquí durch die Berge vom Auftrieb abgeschirmt und bleibt warm, und er birgt das Juwel des panamaischen Haigebiets: Coiba, eine 500 km² große Insel, die 85 Jahre lang eine Strafkolonie war und, weil dort niemand fischen konnte, ihre Riffe intakt hielt. Der Nationalpark Coiba, seit 2005 UNESCO-Weltkulturerbe, und die Tiefseeberge dahinter, die Hannibal Bank und die Isla Montuosa, liegen auf dem unterseeischen Rücken, der Panama mit der Insel Cocos in Costa Rica und Malpelo in Kolumbien verbindet. Dieser Rücken ist der Wanderkorridor der großen Haie des Ostpazifiks: Bogenstirnhammerhaie, Seiden- und Galapagoshaie, Walhaie und, in der Tiefe, gelegentlich ein Weißer Hai auf seinem Weg zwischen Mexiko und dem offenen Ozean.
Liste der verschiedenen Haiarten in Panama
Die Tabelle listet alle Haie mit einem soliden Nachweis in panamaischen Gewässern auf, an beiden Küsten, von den Riffen und Flussmündungen bis zum tiefen Golf. Die Größenangaben beziehen sich auf typische ausgewachsene Tiere, nicht auf Rekorde. Die Spalte Risiko gilt für Schwimmer und Schnorchler an einem panamaischen Strand und beschreibt nicht, wie sich eine Art gegenüber Tauchern verhält, die sie gezielt aufsuchen. Man beachte die Paare: Panama hat einen karibischen und einen pazifischen Ammenhai, einen karibischen und einen pazifischen Schärfnasenhai, und der Schwarzspitzenhai der Buchten ist der atlantisch-pazifische Carcharhinus limbatus, nicht die indopazifische Riffart. Panamaische Fischer nennen jeden Hai tiburón; der Weißspitzen-Riffhai von Coiba ist der tiburón punta blanca, und der Hammerhai die cornuda.
| Art | Größe ausgewachsen | Risiko für Badende | Wo in Panama & Hinweise |
|---|---|---|---|
Weißspitzen-RiffhaiTriaenodon obesus![]() | 1.2–1.6 m (4–5 ft) | Gering | Nationalpark Coiba und die Riffe des Golfs von Chiriquí, bei fast jedem TauchgangDer Wappenhai von Coiba, der tagsüber in Gruppen im Sand ruht. Gegenüber Tauchern zutraulich; der meistgesehene Hai der Pazifikküste. |
Bogenstirn-HammerhaiSphyrna lewini![]() | 2.5–3.5 m (8–12 ft) | Gering | Hannibal Bank, Montuosa und die tiefen Felsspitzen von Coiba; Kinderstuben in den Perleninseln und im Golf von PanamaBildet Schulen in der Trockenzeitströmung. Vom Aussterben bedroht; die Golfe Panamas gehören zu seinen wichtigsten Kinderstuben. |
WalhaiRhincodon typus![]() | 6–10 m (20–33 ft) | Gering | Coiba und der Golf von Chiriquí, Dezember bis April; Perleninseln während des AuftriebsEin harmloser Filtrierer, angelockt vom Plankton der Trockenzeit. National geschützt. |
BullenhaiCarcharhinus leucas![]() | 2.2–3.2 m (7–10 ft) | Hoch | Flussmündungen und schlammige Buchten an beiden Küsten; historisch durch den Kanal bis zum GatúnseeDie wahrscheinlichste Art hinter den Hafen- und Flussmündungsfällen der Aufzeichnungen. Trübes Wasser in der Dämmerung meiden. |
TigerhaiGaleocerdo cuvier![]() | 3–4.5 m (10–15 ft) | Hoch | Tiefe Riffkanten und offenes Wasser an beiden Küsten; pazifischer DariénVorhanden, aber selten von Tauchern gesehen. Gelegentlich von Langleinenfischern vor Piñas und Colón gefangen. |
SchwarzspitzenhaiCarcharhinus limbatus![]() | 1.5–2 m (5–7 ft) | Mittel | Buchten und Ästuare an beiden Küsten; Jungtiere in MangrovenlagunenDer Schwarzspitzenhai der panamaischen Buchten; ein Biss von 1950 an der Chagres-Mündung wurde einem großen Exemplar zugeschrieben. |
SeidenhaiCarcharhinus falciformis![]() | 2–3 m (7–10 ft) | Mittel | Offenes Wasser vor Coiba, der Hannibal Bank und dem Darién; der wichtigste Beifang der LangleinenfischereiFolgt Thunfischschwärmen; neugierig gegenüber Tauchern an den Tiefseebergen. Im CITES-Anhang gelistet. |
GalapagoshaiCarcharhinus galapagensis![]() | 2.5–3 m (8–10 ft) | Mittel | Vorgelagerte Inseln und Tiefseeberge: Montuosa, Hannibal BankEin selbstbewusster Inselhai des ostpazifischen Rückens. Nähert sich Tauchern eng; verdient Respekt. |
Pazifischer AmmenhaiGinglymostoma unami![]() | 2–2.8 m (7–9 ft) | Gering | Höhlen und Felsvorsprünge bei Coiba und im Golf von ChiriquíErst 2015 als eigene Art beschrieben. Zutraulich; der Ammenhai, den Taucher an der Pazifikküste sehen. |
AmmenhaiGinglymostoma cirratum![]() | 2.2–3 m (7–10 ft) | Gering | Karibische Riffe: Bocas del Toro, Portobelo, Guna YalaDer karibische Ammenhai, bei den meisten Tauchgängen in Bocas dabei. Ein provozierter Biss in den Perleninseln 2003 stammte von der pazifischen Art. |
Karibischer RiffhaiCarcharhinus perezi![]() | 2–2.5 m (7–8 ft) | Mittel | Äußere Riffe von Bocas del Toro und Guna YalaDer ansässige Riffräuber der Karibikküste. Selbstbewusst, aber selten problematisch. |
ZitronenhaiNegaprion brevirostris![]() | 2.4–3 m (8–10 ft) | Gering | Mangrovenkanäle und sandige Lagunen der KaribikküsteJungtiere nutzen die Mangroven von Bocas und Guna Yala als Kinderstube. Ein Zitronenhai taucht in einem verletzungsfreien Eintrag von 1964 auf. |
Pazifischer ScharfnasenhaiRhizoprionodon longurio![]() | 0.9–1.1 m (3–3.6 ft) | Gering | Küstennahe Gewässer des Golfs von Panama; ein fester Bestandteil des handwerklichen FangsEin kleiner, harmloser Schwarmhai, der auf pazifischen Märkten als cazón verkauft wird. |
| Karibischer ScharfnasenhaiRhizoprionodon porosus | 0.8–1.1 m (2.6–3.6 ft) | Gering | Flache Karibikküste von Bocas bis Guna YalaErsetzt den atlantischen Schärfnasenhai älterer Listen; häufig in Netzen, scheu im Wasser. |
SchwarznasenhaiCarcharhinus acronotus![]() | 1.2–1.4 m (4–4.6 ft) | Gering | Sand- und Seegrasflächen der KaribikküsteKlein, scheu, erkennbar an der dunklen Schnauzenspitze. |
Schaufelnasen-HammerhaiSphyrna tiburo![]() | 0.9–1.2 m (3–4 ft) | Gering | Flache Buchten und Ästuare an beiden KüstenEine schaufelköpfige Miniaturausgabe des Hammerhais, die Krabben und Seegras frisst. Völlig harmlos. |
Kronen-HammerhaiSphyrna corona![]() | 70–90 cm (2.3–3 ft) | Gering | Ästuare und Schlammflächen des Golfs von PanamaDer kleinste Hammerhai, nur im Ostpazifik zu finden. Gefährdet und kaum erforscht. |
Großer HammerhaiSphyrna mokarran![]() | 3.5–4.5 m (11–15 ft) | Mittel | Tiefe Riffkanten und offenes Wasser an beiden Küsten; ungewöhnlichEin einzelgängerischer Rochenjäger, gelegentlich vor Coiba und dem Darién gesehen. Vom Aussterben bedroht. |
Glatter HammerhaiSphyrna zygaena![]() | 2.5–3.5 m (8–12 ft) | Gering | Kühleres Auftriebswasser im Golf von Panama, in der TrockenzeitBevorzugt kühleres Wasser als der Bogenstirnhammerhai; erscheint mit dem Auftrieb im Golf. |
Kurzflossen-MakoIsurus oxyrinchus![]() | 2–3 m (7–10 ft) | Mittel | Pazifik vor der Küste, in den Speerfischgründen vor der Bahía Piñas und CoibaWird von Sportfischerbooten gehakt; schnell und nur an Bord gefährlich. Gefährdet. |
BlauhaiPrionace glauca![]() | 2–3 m (7–10 ft) | Gering | Tiefes ozeanisches Wasser jenseits beider SchelfeEine Beifangart der Langleinenfischerei, nie in Strandnähe. |
Pelagischer FuchshaiAlopias pelagicus![]() | 2.5–3.5 m (8–12 ft) inkl. Schwanz | Gering | Offener Pazifik vor Coiba und den TiefseebergenDer Fuchshai des Ostpazifiks, gelegentlich in der Tiefe am Coiba-Rücken gesehen. |
Großaugen-FuchshaiAlopias superciliosus![]() | 3–4 m (10–13 ft) inkl. Schwanz | Gering | Tiefes Wasser an beiden Küsten; Langleinen-BeifangEin tief lebender Fuchshai mit riesigen Augen. Harmlos. |
Gemeiner FuchshaiAlopias vulpinus![]() | 3–4.5 m (10–15 ft) inkl. Schwanz | Gering | Pazifik vor der Küste in den kühleren AuftriebsmonatenGelegentlich auf der Pazifikseite registriert; betäubt Fische mit dem Schwanz. |
| Weißspitzen-HochseehaiCarcharhinus longimanus | 2–3 m (7–10 ft) | Hoch | Tiefer Ozean weit vor beiden KüstenEin selbstbewusster Hochseehai, eine Gefahr eher für Schiffbrüchige als für Schwimmer. Heute selten. |
BindenhaiCarcharhinus brevipinna![]() | 2–2.5 m (7–8 ft) | Mittel | Karibikküste, jagt Köderfische in den BuchtenSpringt und dreht sich durch Sardinenschwärme. Gelegentliche kleinere Bisse bei Watenden andernorts in seinem Verbreitungsgebiet. |
SandbankhaiCarcharhinus plumbeus![]() | 1.8–2.4 m (6–8 ft) | Gering | Tieferes Schelfwasser der Karibik; ungewöhnlichEin hochflossiger Grundhai, der auf der Karibikseite registriert wurde. Friedlich. |
| KleinschwanzhaiCarcharhinus porosus | 1–1.3 m (3–4 ft) | Gering | Schlammige Ästuare des Golfs von PanamaEin kleiner, kaum erforschter Ästuarhai des Ostpazifiks, stark von handwerklichen Netzen befischt. |
| Panama-GeisterkatzenhaiApristurus stenseni | 20–25 cm (8–10 in) | Gering | Tiefer Hang des Golfs von Panama, unterhalb von 900 mEin winziger Tiefsee-Katzenhai, der nur aus dem Golf von Panama bekannt ist. Von Tauchern nie lebend gesehen. |
Weißer HaiCarcharodon carcharias![]() | 4–6 m (13–20 ft) | k. A. | Zwei Einträge aus den 1940er-Jahren in der Datenbank; keine moderne BestätigungWeiße Haie durchqueren den östlichen tropischen Pazifik in der Tiefe, aber keiner wurde in der Neuzeit vor der Küste Panamas bestätigt. |
Der Weiße Hai verdient eine sorgfältige Anmerkung. Zwei Einträge in der Datenbank, von 1943 und 1944, wurden damals Weißen Haien zugeschrieben, und der Fall von 1943 auf Rey Island in den Perleninseln stützte sich auf ein Zahnfragment, das aus dem Opfer geborgen und vom Ichthyologen J.T. Nichols des American Museum untersucht wurde. Satellitenmarkierungen haben inzwischen gezeigt, dass Weiße Haie aus Mexiko tatsächlich den östlichen tropischen Pazifik durchqueren, meist in großer Tiefe und weit vor der Küste, sodass ein Besucher aus den 1940er-Jahren im Golf von Panama nicht unmöglich ist. Es gab in der Neuzeit an keiner der beiden panamaischen Küsten einen bestätigten Weißen Hai, und ein großer grauer Hai, der heute vor Panama gesichtet wird, ist ein Bullen-, Tiger-, Seiden- oder Galapagoshai. Der Finetooth-Hai älterer Listen ist eine Art des Golfs von Mexiko und der US-Atlantikküste ohne bestätigten Nachweis in Panama, und der atlantische Schärfnasenhai wird hier durch seine karibischen und pazifischen Verwandten ersetzt.
Wo man in Panama Haie sieht
Panama hat mit Coiba ein Haiziel von Weltklasse und dazu eine Reihe guter Stellen an beiden Küsten. Es gibt keine Köder-Tauchgänge; die Tiere sind standorttreu, und die Begegnungen ergeben sich aus Strömungen, Putzerstationen und der richtigen Jahreszeit. Dies sind die Stellen mit den verlässlichsten Nachweisen.
- Nationalpark Coiba, Golf von ChiriquíDas beste Haitauchen Mittelamerikas außerhalb von Cocos und Malpelo. Weißspitzen-Riffhaie ruhen zu Dutzenden im Sand an Stellen wie Frijoles und Hannibal's Wall, Bogenstirnhammerhaie bilden Schulen an den tieferen Felsspitzen, pazifische Ammenhaie füllen die Höhlen, und von Dezember bis April ziehen Walhaie durch. Tauchboote starten von Santa Catalina.
- Hannibal Bank und Isla MontuosaEin Tiefseeberg, der bis auf 40 m aufsteigt, und eine einsame Insel 30 km jenseits von Coiba, beide von Strömung durchspült. Hammerhaischulen, Seiden- und Galapagoshaie, große Thunfische und, saisonal, Walhaie. Für erfahrene Taucher und die Tauchsafaris, die den Rücken befahren.
- Die Perleninseln (Archipiélago de las Perlas)Fünfzig Kilometer von Panama-Stadt entfernt im Golf von Panama. Walhaie fressen während des Trockenzeit-Auftriebs rund um Contadora und die äußeren Inseln, junge Hammerhaie nutzen die Buchten, und Schwarzspitzen- und Bullenhaie durchstreifen die Kanäle. Der Weißhai-Nachweis von 1943 und ein Ammenhaibiss von 2003 stammen beide von hier.
- Bocas del Toro, KaribikküstePanamas wichtigstes karibisches Tauchgebiet, innerhalb und um den Nationalpark Bastimentos Island Marine. Ammenhaie sind bei fast jedem Tauchgang an Hospital Point und den Zapatilla Cays dabei, Karibik-Riffhaie patrouillieren Tiger Rock, und junge Zitronenhaie ziehen durch die Mangrovenkanäle. Aus Bocas stammen auch beide Einträge des Landes aus dem Jahr 2009.
- Guna Yala (San Blas), KaribikküsteDreihundertfünfundsechzig Inseln auf einem von den Guna verwalteten Riffgürtel, mit Ammenhaien, Karibik-Riffhaien und Zitronenhaien am äußeren Riff. Das Tauchen ist eingeschränkt; üblich ist Schnorcheln von den Inseln aus. Die meisten Vorfälle der 1960er-Jahre in der Datenbank ereigneten sich an dieser Küste, bei Speerfischern.
- Nationalpark Portobelo und Isla Grande, ColónRuinen kolonialer Festungen, Wracks und Riffe eine Stunde von Panama-Stadt entfernt. Ammenhaie unter den Felsvorsprüngen, Riffhaie an den äußeren Wänden, und in der Nähe die Mündung des Río Chagres, wo ein 2,7 m langer Schwarzspitzenhai 1950 einem Badenden Fuß und Hand abtrennte.
- Bahía Piñas und der pazifische DariénDer ferne Südosten, nur per Boot oder Kleinflugzeug erreichbar. Berühmt für Sportfischerei, und das Tiefwasser vor Piñas und Jaqué liefert den Booten Hammerhaie, Seidenhaie, Makos und Tigerhaie. Zwei Todesfälle in der Datenbank, 1961 und 1962, stammen aus dieser Bucht.
- Gatúnsee und der PanamakanalKein Tauchplatz, aber ein berühmter Ort: Bullenhaie sind dokumentiert dabei, durch die Schleusen bis in den Süßwassersee zu gelangen, und die Datenbank verzeichnet Bisse im Kanal selbst 1916 sowie in der Kanalzone 1950 und 1958. Heute wirken die Schleusen eher als Barriere denn als Durchgang, und Sichtungen im See sind selten.
Wenn du nur eine Reise machst, geh zwischen Januar und April nach Coiba: Die Weißspitzenhaie sind garantiert, die Hammerhaie sind an den tieferen Stellen wahrscheinlich, und die Walhaie sind da. Für karibische Haie ist Bocas del Toro die einfache Wahl, mit Ammenhaien bei den meisten Tauchgängen und Riffhaien an den äußeren Plätzen. Die Perleninseln sind die walhainächste Option zu Panama-Stadt.
Beste Jahreszeit, um Haie in Panama zu sehen
Panama hat eine Trocken- und eine Regenzeit, und der pazifische Auftrieb macht die Trockenzeit an dieser Küste zur Haisaison.
- Dezember bis April, die Trockenzeit: Die Passatwinde treiben den Auftrieb im Golf von Panama an, kühlen das Wasser auf 20–24 °C ab und füllen es mit Köderfischen. Dies ist die Hochphase für Hammerhaie, Walhaie und Schwarzspitzenhaie im Golf und den Perleninseln sowie die Saison für Walhaie bei Coiba, wo der Golf von Chiriquí wärmer (26–28 °C) und klarer bleibt. Die Sicht bei Coiba ist von Dezember bis März am besten.
- Mai bis November, die Regenzeit: Der Auftrieb setzt aus, der Pazifik erwärmt sich wieder auf 27–29 °C, und der Flussabfluss trübt das küstennahe Wasser. Das Tauchen bei Coiba geht das ganze Jahr weiter, aber die Sicht sinkt; Hammerhai-Sichtungen werden seltener. Buckelwale kommen von Juli bis Oktober, und die Riffhaie bei Coiba sind in jedem Monat präsent.
- Die Karibikküste: Das Wasser liegt das ganze Jahr über bei 27–29 °C, und die Haie bewegen sich nicht. Die beste Sicht bei Bocas del Toro und Portobelo gibt es in den trockeneren Fenstern Februar bis April und September bis Oktober; die feuchtesten Monate, November bis Januar, bringen Dünung und trübes Wasser an die Strände von Bocas.
Der Auftrieb ist der Grund, warum sich der pazifische Golf Panamas im Februar für einen tropischen Taucher kalt anfühlen kann, und er ist auch der Grund, warum die Haifauna des Golfs reicher ist, als ein Blick auf die Karte vermuten lässt.
Haiangriffe in Panama: Was die Aufzeichnungen wirklich zeigen
Panama hat eine der längsten Vorfallslisten Mittelamerikas, und sie braucht Kontext. SharkSider führt jeden Fall auf der Seite Haiangriffe in Panama. Die Datenbank enthält 32 Einträge von 1748 bis 2009, 18 davon tödlich. Achtundzwanzig davon stammen aus der Zeit ab 1900, mit 14 Todesfällen; die anderen vier sind älter, alle tödlich, darunter Perlentaucher in Taboga und auf Isla del Rey im Jahr 1748, ein Mann, der 1864 an einem Tau in Aspinwall (heute Colón) an Land kam, ein undatierter Todesfall in der Bucht von Panama in den 1880er-Jahren und ein gekentertes Segelboot bei Bocas del Toro 1895. Dies sind die sechs jüngsten datierten Einträge (die vollständige, wöchentlich aktualisierte Liste steht auf der Angriffsseite):
- 2009 · Playa La Cabaña, BocasWading — Arm & torso bittenArt nicht bestimmt · nicht tödlich
- 2009 · Red Frog Beach, Bocas del Toro ProvinceSwimming/ — FatalArt nicht bestimmt · tödlich
- 2008 · Playa Teta, San CarlosSwimming or surfing — 5 lacerations to left footArt: 3' shark · nicht tödlich
- 2003 · Pearl IslandsSpearfishing — Left forearm bitten provoked incidentArt: Nurse shark, 60 cm to 90 cm [2' to 3'] · nicht tödlich
- 1965 · Golfo de los Mosquitos, Caribbean SeaArgentine Air Force C-54 — 2 life preservers had been bitten by sharksArt: Shark involvement not confirmed · nicht tödlich
- 1964 · Caribbean CoastStanding — No injuryArt: Lemon shark · nicht tödlich
Drei Muster erklären fast die gesamte Liste. Das erste ist der Kanal und das Militär. Von 1910 bis 1944 ist der Bestand voller Seeleute und Soldaten: ein Mann, der 1910 vom Kreuzer Tacoma in Cristóbal über Bord fiel, ein Schwimmer der Medic in Colón 1917, ein Biss im Kanal selbst 1916, ein betrunkener Matrose, der 1924 von einem Deck am pazifischen Ankerplatz stürzte, ein US-Marinesoldat, der 1943 vor Rey Island über Bord sprang, um den Propeller eines Torpedoboots zu prüfen, und ein Soldat, der 1944 in der Karibik über Bord gespült wurde. Die Limón-Bucht von Colón und die Strände von Panama-Stadt, Bella Vista und Taboga, waren damals belebte, trübe Hafengewässer, und der Fall von Taboga 1928, ein Schwimmer namens Moreno, dessen Bein und Badeanzug in einem 2,7 m langen Carcharhinid-Hai gefunden wurden, der zwei Stunden später gefangen wurde, ist einer der am besten dokumentierten Hai-Todesfälle der Region.
Das zweite Muster ist die Guna-Küste und der Darién Anfang der 1960er-Jahre: ein Speerfischer, der 1960 vor Diablo Island verletzt wurde, ein Mann, der 1961 bei Jaqué von einem gehakten Hai aus seinem Kanu gezogen wurde, eine Person, die 1962 in der Bahía Piñas im Flachwasser saß, ein Köderfischer, der 1963 bei Mulatupu brusttief im Wasser stand, und zwei Speerfischer in Achutupu 1964, von denen einer starb. Das sind Subsistenzfischer in fischreichem Wasser mit gespießten oder genetzten Fischen um sich herum, die riskanteste Tätigkeit, die es dort gibt. Das dritte Muster ist das moderne, und es ist dünn: ein provozierter Ammenhaibiss bei einem Speerfischer in den Perleninseln 2003, ein Surfer mit Schnittwunden am Fuß durch einen kleinen Hai am Playa Teta 2008, eine Person, die 2009 an Arm und Rumpf am Playa La Cabaña in Bocas gebissen wurde, während sie watete, und ein undatierter Todesfall am Red Frog Beach in Bocas del Toro, verzeichnet als vor Oktober 2009. Gemessen an Millionen Besuchertagen in Coiba, Bocas und den Perleninseln seit den 1990er-Jahren ist das eine sehr kleine Zahl. Die üblichen Regeln hätten die meisten historischen Fälle verhindert: trübes Hafenwasser meiden, nicht in der Dämmerung in der Nähe von Fischanlandeplätzen oder mit gespießten Fischen schwimmen und niemals einen Hai greifen.
Ist Schwimmen und Schnorcheln in Panama sicher?
An den Stränden und Riffen, die tatsächlich genutzt werden, ja. Die Weißspitzen-Riffhaie von Coiba gehören zu den friedlichsten Haien der Welt: Sie liegen in Gruppen im Sand, lassen Taucher bis auf Armlänge herankommen und schwimmen langsam davon, wenn sie gestört werden. Pazifische Ammenhaie in den Höhlen und karibische Ammenhaie bei Bocas verhalten sich genauso, solange niemand an einem Schwanz zieht. Bogenstirnhammerhaie an der Hannibal Bank sind scheu gegenüber Luftblasen und schwer anzunähern; Freitaucher bekommen die besten Ansichten. Walhaie bei Coiba und den Perleninseln sind harmlos, und die panamaischen Vorschriften verlangen 3 m Abstand zum Körper, kein Berühren und kein Blitzlicht, was sich zu befolgen lohnt, weil die Tiere bei Belästigung abziehen.
Vorsicht ist an den Orten geboten, auf die die Aufzeichnungen hinweisen. Das küstennahe Wasser des Golfs von Panama ist schlammig, in der Regenzeit warm und voller Köderfische und Bullenhaie, und die Strände nahe Panama-Stadt sowie die Mündungen der Flüsse Chagres, Bayano und des Darién sind keine Orte zum Schwimmen in der Dämmerung oder nach Regen. Auf der Karibikseite verdienen der Hafen von Colón und die trüberen Buchten von Bocas del Toro während der Regenzeit den gleichen Respekt; die beiden Einträge von 2009 und der Surfer-Fall von 2008 stammen alle von Stränden und nicht von Riffen. Speerfischen an jedem panamaischen Riff bedeutet, den Fang an einer Boje zu befestigen, nicht am Gürtel, und das Wasser zu verlassen, sobald ein Hai zu kreisen beginnt.
Größere Gefahren als Haie gibt es hier überall: Strömungsrisse an den pazifischen Surfstränden von Santa Catalina bis Playa Venao, starke Strömungen an den Tiefseebergen von Coiba, Salzwasserkrokodile in den Ästuaren und Mangroven beider Küsten und Würfelquallen, die in der Regenzeit auf der Pazifikseite auftauchen. Panamaische Rettungsschwimmer warnen vor Strömungsrissen und Quallen; kein Strand des Landes musste je wegen Haien geschlossen werden.
Haischutz in Panama
Panama hat sich von einem Hai-Fischerei- und Flossenexportland zu einem der regionalen Vorreiter im Haischutz gewandelt, und der Wandel war schnell. Gesetz 9 von 2006 verbot Finning und schrieb vor, dass Haie mit angehefteten Flossen angelandet werden müssen. Coiba wurde 1991 Nationalpark und 2005 UNESCO-Weltkulturerbe, und 2021 richtete die Regierung das Meeresschutzgebiet Cordillera de Coiba über den dahinterliegenden Tiefseebergen ein, das 2023 erneut erweitert wurde, sodass heute mehr als die Hälfte der ausschließlichen Wirtschaftszone Panamas, etwa 54 %, unter irgendeiner Form von Schutz steht, einer der höchsten Anteile weltweit. Panama gehört zudem dem Marinen Korridor des Östlichen Tropischen Pazifiks zusammen mit Costa Rica, Kolumbien und Ecuador an, der die Wanderroute von Hammer- und Walhaien zwischen Coiba, Cocos, Malpelo und den Galápagos schützen soll.
Den größten Beitrag leistete das Land im November 2022, als Panama-Stadt die CITES-Konferenz ausrichtete, auf der der panamaische Vorschlag angenommen wurde, die gesamte Familie der Requiemhaie, mehr als 50 Arten einschließlich Seiden-, Schwarzspitzen-, Bullen-, Tiger- und Riffhaien, in Anhang II aufzunehmen, zusammen mit den verbliebenen Hammerhaien. Diese Entscheidung stellte den Großteil der weltweit gehandelten Haiflossen erstmals unter internationale Exportkontrollen. Walhaie und Hammerhaie genießen in panamaischen Gewässern nationalen Schutz, und Bogenstirnhammerhaie werden von der IUCN als vom Aussterben bedroht eingestuft, wobei die Perleninseln und der Golf von Chiriquí als Kinderstubengebiete identifiziert wurden.
Die Lücken liegen auf dem Wasser. Handwerkliche und industrielle Langleinenfischer im Golf von Panama und im Golf von Chiriquí landen weiterhin Seidenhaie, Hammerhaie und Fuchshaie an, junge Hammerhaie werden in Kiemennetzen in den Kinderstuben des Golfs von Panama gefangen, und der Scalloped Bonnethead, ein kleiner pazifischer Hammerhai aus den Ästuaren des Golfs, ist gefährdet und kaum erforscht. Der Schutz von Coiba hängt von Patrouillen gegen illegale Fischerei ab, die seit Jahren unterfinanziert sind. Der Verlust von Mangroven rund um Panama-Stadt und in Chiriquí zerstört die Kinderstuben, auf die Zitronen-, Schwarzspitzen- und Hammerhai-Jungtiere angewiesen sind. Wer hier taucht, sollte Anbieter innerhalb des Parksystems wählen, Sichtungen von Hammer- und Walhaien den lokalen Monitoring-Projekten melden und kein Haifleisch kaufen, das auf den Märkten als cazón verkauft wird. Die Biologie hinter diesen Rückgängen erklärt die Seite warum Haie bedroht sind.
Haie in benachbarten Gewässern
Panamas Haie gehören zu zwei regionalen Systemen. Auf der Pazifikseite sind die Insel Cocos von Costa Rica und Malpelo von Kolumbien die beiden anderen Punkte des Hammerhai-Dreiecks, das Coiba vervollständigt, und die Galápagosinseln Ecuadors schließen den Korridor im Süden ab. Auf der Karibikseite teilen sich Nicaragua und Honduras dieselben Riffhaie, Ammenhaie und Walhai-Wanderrouten entlang der mittelamerikanischen Küste, und Jamaika jenseits des Meeres zeigt, wie dieselbe Fauna auf einer Insel aussieht. Unsere Seite Haie weltweit listet jede Küste auf, die wir behandelt haben.
Häufige Fragen
Gibt es Haie in Panama?
Ja, an beiden Küsten. Neunundzwanzig Arten haben verlässliche Nachweise. Auf der Pazifikseite hat der Nationalpark Coiba bei jedem Tauchgang Weißspitzen-Riffhaie sowie Hammerhaie, pazifische Ammenhaie und saisonale Walhaie, während der Golf von Panama Bullen-, Schwarzspitzen- und Seidenhaie beherbergt. Die Karibikküste bei Bocas del Toro, Portobelo und Guna Yala hat Ammen-, Karibik-Riff- und Zitronenhaie.
Gab es Haiangriffe in Panama?
Ja. Die SharkSider-Datenbank verzeichnet 32 Fälle zwischen 1748 und 2009, 18 tödlich, davon 28 seit 1900 mit 14 Todesfällen in diesem Zeitraum. Fast alle Todesfälle stammen aus den Jahrzehnten des Kanals und der Kriege, 1910 bis 1964. Seit 1965 gibt es nur einen Flugzeugabsturz von 1965 mit angebissenen Schwimmwesten, drei Verletzungen zwischen 2003 und 2009, zuletzt in Bocas del Toro, und einen undatierten Todesfall am Red Frog Beach.
Gibt es Walhaie in Panama?
Ja. Walhaie besuchen den Nationalpark Coiba und den Golf von Chiriquí etwa von Dezember bis April sowie die Perleninseln und den Golf von Panama während des Trockenzeit-Auftriebs. Tauch- und Schnorchelboote von Santa Catalina und Contadora bieten diese Begegnungen nach nationalen Regeln an: 3 m Abstand zum Tier, kein Berühren, kein Blitzlicht.
Ist Schwimmen in Panama sicher?
An den Resortstränden und Tauchplätzen ja. Die Orte, vor denen die Aufzeichnungen warnen, sind trübes Hafen- und Flussmündungswasser, vor allem bei Colón und im Golf von Panama nahe der Hauptstadt, in der Dämmerung oder nach Regen, wo Bullenhaie fressen. Strömungsrisse an den pazifischen Surfstränden und Krokodile in den Mangroven sind größere Alltagsrisiken als Haie.
Gibt es Weiße Haie in Panama?
Nicht in der Neuzeit. Zwei Datenbankeinträge von 1943 und 1944 wurden Weißen Haien zugeschrieben, einer davon anhand eines Zahnfragments, das von einem Ichthyologen des American Museum untersucht wurde, und markierte Weiße Haie aus Mexiko sind bekanntermaßen in der Tiefe im östlichen tropischen Pazifik unterwegs. In den letzten Jahrzehnten wurde vor keiner der beiden panamaischen Küsten ein Weißer Hai bestätigt.
Gibt es Bullenhaie im Panamakanal?
Historisch ja. Bullenhaie vertragen Süßwasser und wurden dokumentiert dabei, durch die Schleusen bis in den Gatúnsee zu gelangen, und die Datenbank verzeichnet Bisse im Kanal 1916 sowie in der Kanalzone 1950 und 1958. Heute wirken die Schleusen als Barriere, und Sichtungen im See sind selten, aber Bullenhaie bleiben in den schlammigen Buchten an beiden Enden des Kanals häufig.
Wo ist das beste Haitauchen in Panama?
Im Nationalpark Coiba im Golf von Chiriquí, erreichbar von Santa Catalina aus. Weißspitzen-Riffhaie sind garantiert, Bogenstirnhammerhaie bilden Schulen an den tieferen Felsspitzen und an der Hannibal Bank, und Walhaie ziehen in der Trockenzeit durch. An der Karibikküste ist Bocas del Toro die einfache Option, mit Ammenhaien bei den meisten Tauchgängen und Riffhaien bei Tiger Rock.
Wann ist die beste Zeit, um Haie in Panama zu sehen?
Von Dezember bis April auf der Pazifikseite, wenn der Trockenzeit-Auftrieb den Golf von Panama abkühlt, Hammer- und Walhaie anlockt und Coiba sein klarstes Wasser beschert. Die Karibikküste ist ganzjährig warm; die beste Sicht bei Bocas del Toro und Portobelo gibt es von Februar bis April und September bis Oktober.
Gibt es Hammerhaie in Panama?
Ja, vier Arten. Bogenstirnhammerhaie bilden Schulen an der Hannibal Bank, Montuosa und den tiefen Stellen von Coiba und nutzen die Perleninseln und den Golf von Panama als Kinderstube; glatte Hammerhaie erscheinen im kühleren Auftrieb; Große Hammerhaie sind seltene Besucher an beiden Küsten; und der winzige Scalloped Bonnethead lebt in den Ästuaren des Golfs. Bogenstirn- und Große Hammerhaie sind vom Aussterben bedroht.
Ist Haifischerei in Panama legal?
Fischerei ist erlaubt, aber Finning ist seit 2006 verboten, und Haie müssen mit angehefteten Flossen angelandet werden. Coiba und das Reservat Cordillera de Coiba sind entnahmefreie Zonen, und bis 2023 stand mehr als die Hälfte des panamaischen Ozeans unter Schutz. Panama war 2022 Gastgeber des CITES-Treffens, das alle Requiemhaie und Hammerhaie unter Handelskontrollen stellte. Walhaie und Hammerhaie genießen nationalen Schutz.
Quellen
- International Shark Attack File: Yearly Worldwide Shark Attack Summary (Florida Museum of Natural History, University of Florida)
- Coiba National Park and its Special Zone of Marine Protection, UNESCO World Heritage List
- Scalloped hammerhead shark, NOAA Fisheries species directory
- Rhincodon typus (whale shark), Convention on the Conservation of Migratory Species of Wild Animals

Ein kleines Team, das sich darauf konzentriert, Haie zu erforschen und die Meeresbiologie leicht verständlich zu machen. Jede Seite wird anhand aktueller Artennachweise und der SharkSider-Angriffsdatenbank überprüft und aktualisiert, sobald neue Vorfälle oder Forschungsergebnisse erscheinen.
Veröffentlicht am 30. Dezember 2022 · Zuletzt aktualisiert am 21. September 2026 · Vorfalldaten aus der SharkSider-Angriffsdatenbank (28 Einträge für Panama, davon 14 tödlich).
































