Ja, in Kolumbien gibt es Haie, rund 70 Arten auf der nationalen Liste und 30, auf die man sich verlassen kann, und sie zählen zu den großen Naturschätzen des Landes. Die Pazifikküste hat Bogenstirn-Hammerhaie, Seidenhaie, Galapagoshaie, Weißspitzen-Riffhaie und Walhaie bei Malpelo und Gorgona, dazu den Kleinzahn-Sandtigerhai in der Tiefe. Die Karibikküste hat Ammenhaie, Karibik-Riffhaie, Zitronenhaie und Schwarzspitzenhaie am Seaflower-Riff und den Rosario-Inseln, mit Tiger- und Bullenhaien in tieferem oder trüberem Wasser auf beiden Seiten.
Die Sicherheitsbilanz ist so kurz, wie sie für ein Land mit zwei Küsten nur sein kann. Die SharkSider-Datenbank verzeichnet nur zwei Fälle für Kolumbien, 2018 und 2023, beide im Archipel von San Andrés und Providencia, und keinen tödlichen Haiangriff. Der Fall von 2018 betraf einen Fischer vor Providencia, dessen Autopsie ergab, dass er ertrunken war, wobei die Haibisse nach dem Tod zugefügt wurden; der Fall von 2023 betraf einen Apnoetaucher an der Stelle Nirvana vor San Andrés, der am rechten Unterschenkel gebissen wurde, zugeschrieben einem Ozeanischen Weißspitzenhai. Kein Schwimmer an einem kolumbianischen Strand und kein Taucher bei Malpelo wurde je als angegriffen registriert.
- Registrierte Haiarten30 mit soliden Nachweisen (etwa 70 auf der nationalen Liste)
- SchutzstatusFinning seit 2007 verboten; gezielter Haifang durch Gesetz 2244 von 2022 verboten; Malpelo-Schutzgebiet (UNESCO 2006), Seaflower-Reservat (2000)
- Vom Strand aus am häufigsten gesehenAmmenhaie und junge Schwarzspitzenhaie auf den karibischen Riffen
- Charakteristische BegegnungHammerhai-Schwärme bei Malpelo; Walhaie vor Chocó und Gorgona
- Vorfälle in der Datenbank2 (2018–2023), 0 tödliche Haiangriffe
- WassertemperaturKaribik 26–29 °C; Pazifik 24–28 °C, Thermoklinen bis 15 °C bei Malpelo

Auf dieser Seite
- Wo Haie in kolumbianischen Gewässern leben
- Liste der verschiedenen Haiarten in Kolumbien
- Wo man in Kolumbien Haie sehen kann
- Beste Jahreszeit, um Haie in Kolumbien zu sehen
- Haiangriffe in Kolumbien: Was das Register wirklich zeigt
- Ist Schwimmen und Schnorcheln in Kolumbien sicher?
- Haischutz in Kolumbien
- Haie in benachbarten Gewässern
- Häufige Fragen
- Quellen
Wo Haie in kolumbianischen Gewässern leben
Kolumbiens Pazifikküste ist einer der regenreichsten Orte der Erde, eine 1.300 km lange Mauer aus Regenwald, Mangrove und Klippen von der Grenze zu Panama bis Ecuador, mit kaum Straßen und sehr wenigen Menschen. Flüsse spülen Süßwasser und Sediment ins Meer, sodass das Küstenwasser von Chocó, Buenaventura und Tumaco warm, grün und nährstoffreich ist – die Domäne der Mündungshaie: Bullenhaie, Schwarzspitzenhaie, Pazifische Schärfnasenhaie, Kleinschwanzhaie und der winzige, gefährdete Scalloped Bonnethead (Sphyrna corona) im Schlamm. Weiter draußen ändert sich das Bild völlig. Gorgona, eine 35 km entfernte, bewaldete Insel, die bis 1984 eine Strafkolonie war, hat klares Wasser und Riffhaie, und 500 km weiter westlich, auf dem Unterseerücken, der von Panamas Coiba bis zu Ecuadors Galápagos verläuft, erhebt sich Malpelo.
Malpelo ist ein 1,6 km langer, kahler Fels mit steilen Wänden, die in 3.000 m tiefes Meer abfallen, und liegt dort, wo warmes Oberflächenwasser aus der Bucht von Panama auf den kalten, nährstoffreichen Auftrieb des Ostpazifiks trifft. Diese Mischung erzeugt eine Explosion des Lebens. Bogenstirn-Hammerhaie versammeln sich in Schwärmen von mehreren Hundert, um sich von den Putzerfischen der Insel reinigen zu lassen, Seidenhaie wimmeln an der Oberfläche, Galapagoshaie und Weißspitzen-Riffhaie patrouillieren die Wände, Walhaie ziehen in den warmen Monaten durch, und in 60–90 m Tiefe, im kalten Wasser unter der Thermokline, fanden Taucher eine Population von Kleinzahn-Sandtigerhaien, den Monsterhai von Malpelo, eine Tiefwasserart, die Taucher zuvor noch nie in solcher Zahl lebend gesehen hatten. Die kolumbianische Regierung erlaubt jeweils nur ein Tauchsafari-Schiff an der Insel, mit Genehmigung, weshalb sie eines der wildesten Tauchgebiete der Welt geblieben ist.
Die Karibikküste ist trockener, wärmer und geschäftiger. Vom Golf von Urabá im Osten über Cartagena, die Rosario-Inseln, Santa Marta und Tayrona bis zur Wüste von La Guajira trägt der Schelf Korallen, Seegras und, vor La Guajira und Santa Marta, einen saisonalen, von den Passatwinden angetriebenen Auftrieb, der das Wasser in der Trockenzeit abkühlt und eine große handwerkliche Fischerei ernährt. Ammenhaie, Schwarznasenhaie und Karibische Schärfnasenhaie leben auf dem Schelf, Bullenhaie nutzen die Flussmündungen von Magdalena und Sinú, und Tigerhaie arbeiten die tieferen Kanten ab. Weit draußen, 700 km nordwestlich des Festlands und näher an Nicaragua als an Cartagena, liegen San Andrés, Providencia und die Bänke des Seaflower-Biosphärenreservats, ein 32 km langes Barriereriff mit den Karibik-Riffhaien, Ammenhaien, Zitronenhaien und Hammerhaien der offenen westlichen Karibik. In diesem Archipel ereigneten sich beide registrierten Vorfälle Kolumbiens.
Liste der verschiedenen Haiarten in Kolumbien
Die Tabelle listet die Haie mit einem soliden, wiederholbaren Nachweis in kolumbianischen Gewässern auf, an beiden Küsten. Kolumbiens nationale Checkliste kommt auf rund 70 Arten, wenn man Tiefwasser-Laternenhaie, Katzenhaie und Dornhaie aus wissenschaftlichen Schleppnetzfängen mitzählt, aber die meisten davon sind nur von einer Handvoll Exemplaren bekannt; die 30 hier sind die Haie, denen Taucher, Fischer und Wissenschaftler tatsächlich begegnen. Die Größenangaben sind typische Erwachsenenmaße. Die Spalte Risiko betrifft Schwimmer und Schnorchler an einem kolumbianischen Strand, nicht Taucher, die extra nach Malpelo fahren, um sich umgeben zu lassen. Kolumbianische Fischer nennen jeden Hai tiburón und kleine tollo; der Hammerhai heißt martillo, der Walhai tiburón ballena.
| Art | Größe ausgewachsen | Risiko für Badende | Wo in Kolumbien & Hinweise |
|---|---|---|---|
Bogenstirn-HammerhaiSphyrna lewini![]() | 2,5–3,5 m (8–12 ft) | Gering | Malpelo in Schwärmen von Hunderten; Gorgona; tiefe Kante des Seaflower-RiffsKolumbiens Wappenhai. Scheu gegenüber Taucherblasen; vom Aussterben bedroht und weiterhin Ziel illegaler Langleinenfischer. |
SeidenhaiCarcharhinus falciformis![]() | 2–3 m (7–10 ft) | Mittel | Oberflächenwasser von Malpelo, oft Dutzende auf einmal; vor beiden KüstenMutig und neugierig gegenüber Tauchsafari-Tauchern. Der Hauptbeifang an Thunfisch-Langleinen vor beiden Küsten. |
GalapagoshaiCarcharhinus galapagensis![]() | 2,5–3 m (8–10 ft) | Mittel | Die Wände von Malpelo und GorgonaSelbstbewusster Inselhai, der sich nahe nähert; nicht das “hochaggressive” Tier älterer Listen. Kein Vorfall in 30 Jahren bei Malpelo. |
Weißspitzen-RiffhaiTriaenodon obesus![]() | 1,2–1,6 m (4–5 ft) | Gering | Riffe und Vorsprünge bei Malpelo und GorgonaRuht tagsüber in Höhlen, jagt nachts. Gelassen gegenüber Tauchern. |
WalhaiRhincodon typus![]() | 6–10 m (20–33 ft) | Gering | Malpelo Juni–November; Chocó und Gorgona Juli–Oktober; gelegentlich vor der KaribikküsteHarmloser Filtrierer; geschützt. Die Sichtungen in Chocó fallen mit der Buckelwalsaison zusammen. |
Kleinzahn-SandtigerhaiOdontaspis ferox![]() | 3–4 m (10–13 ft) | Gering | Malpelo unterhalb von 60 m, El Bajo del MonstruoDer “Monsterhai” von Malpelo, eine Tiefwasserart, die Taucher hier zahlreich fanden. Träge und harmlos. |
Glatter HammerhaiSphyrna zygaena![]() | 2,5–3,5 m (8–12 ft) | Gering | Kühleres Wasser bei Malpelo und an der Kante des PazifikschelfsMischt sich in der kühlen Saison unter die Bogenstirn-Hammerhai-Schwärme; erkennbar an seinem ungekerbten Kopf. |
Großer HammerhaiSphyrna mokarran![]() | 3,5–4,5 m (11–15 ft) | Mittel | Tiefe Kanten des Seaflower-Riffs und des Pazifikschelfs; seltenEin einzelgängerischer Rochenjäger, gelegentlich vor Providencia gesehen. Vom Aussterben bedroht. |
BullenhaiCarcharhinus leucas![]() | 2,2–3,2 m (7–10 ft) | Hoch | Flussmündungen und Ästuare an beiden Küsten: Magdalena, Sinú, Buenaventura, UtríaPräsent in trübem Wasser an beiden Küsten, doch ohne registrierten Vorfall in Kolumbien. Flussmündungen in der Dämmerung meiden. |
TigerhaiGaleocerdo cuvier![]() | 3–4,5 m (10–15 ft) | Hoch | Tiefe Schelfkanten an beiden Küsten; von Fischern in La Guajira angelandetWird selten von Tauchern gesehen; hauptsächlich aus Fischereien und den Abbruchkanten von Seaflower bekannt. |
SchwarzspitzenhaiCarcharhinus limbatus![]() | 1,5–2 m (5–7 ft) | Mittel | Buchten und Riffkanten an beiden Küsten; Jungtiere bei den Rosario-InselnDer schwarzspitzige Hai der kolumbianischen Buchten, nicht die indopazifische Riffart. Schnell und nervös. |
SchwarzhaiCarcharhinus obscurus![]() | 3–3,6 m (10–12 ft) | Mittel | Äußerer Schelf und Gewässer vor der Küste, beide SeitenEin großer, langsam wachsender Requiemhai, der als Langleinen-Beifang gefangen wird. Gefährdet. |
AmmenhaiGinglymostoma cirratum![]() | 2,2–3 m (7–10 ft) | Gering | Karibische Riffe: San Andrés, Providencia, Rosario-Inseln, TayronaDer Hai, den kolumbianische Schnorchler am häufigsten sehen. Schläft tagsüber unter Korallen; beißt nur, wenn er gepackt wird. |
Pazifischer AmmenhaiGinglymostoma unami![]() | 2–2,8 m (7–9 ft) | Gering | Gorgona und die felsige Küste von ChocóDie Pazifikart, 2015 als eigenständig anerkannt. Sanftmütig. |
Karibischer RiffhaiCarcharhinus perezi![]() | 2–2,5 m (7–8 ft) | Mittel | Außenwand des Seaflower-Riffs, Providencia und San AndrésDer ansässige Riffräuber des Archipels. Selbstbewusst, aber selten problematisch. |
ZitronenhaiNegaprion brevirostris![]() | 2,4–3 m (8–10 ft) | Gering | Mangroven und Lagunen: McBean Lagoon, Rosario-Inseln, Golf von UrabáJungtiere wachsen in den karibischen Mangroven auf. Langsam, gelblich und ein Freund flacher Gewässer. |
| Karibischer ScharfnasenhaiRhizoprionodon porosus | 0,8–1,1 m (2,6–3,6 ft) | Gering | Flacher Karibikschelf; häufig in handwerklichen NetzenKlein und harmlos; einer der am häufigsten angelandeten Haie auf karibischen Fischmärkten. |
Pazifischer ScharfnasenhaiRhizoprionodon longurio![]() | 0,9–1,1 m (3–3,6 ft) | Gering | Küstennaher Pazifik von Chocó bis TumacoDas pazifische Gegenstück, in Buenaventura als Tollo verkauft. Scheu. |
SchwarznasenhaiCarcharhinus acronotus![]() | 1,2–1,4 m (4–4,6 ft) | Gering | Sand und Seegras des Karibikschelfs, von Tayrona bis La GuajiraKlein, scheu und an der dunklen Schnauzenspitze zu erkennen. |
BindenhaiCarcharhinus brevipinna![]() | 2–2,5 m (7–8 ft) | Mittel | Karibikküste, jagt Sardinenschwärme im AuftriebSpringt und dreht sich durch Köderfischschwärme. Vereinzelte leichte Bisse bei Watenden andernorts in seinem Verbreitungsgebiet, keine in Kolumbien. |
| KleinschwanzhaiCarcharhinus porosus | 1–1,3 m (3–4 ft) | Gering | Trübe Ästuare der Karibikküste und des PazifiksEin kleiner Ästuarhai, der von Garnelenschleppnetzen und Kiemennetzen hart getroffen wird. Vom Aussterben bedroht. |
Schaufelnasen-HammerhaiSphyrna tiburo![]() | 0,9–1,2 m (3–4 ft) | Gering | Flache karibische Buchten und SeegrasEin krabbenfressender Miniatur-Hammerhai. Völlig harmlos. |
Kronen-HammerhaiSphyrna corona![]() | 70–90 cm (2,3–3 ft) | Gering | Pazifische Ästuare und Schlammflächen um Buenaventura und TumacoKein Hammerhai ist kleiner, und keiner hat ein kleineres Verbreitungsgebiet: nur die Schlammflächen des Ostpazifiks. Gefährdet und kaum erforscht. |
Kurzflossen-MakoIsurus oxyrinchus![]() | 2–3 m (7–10 ft) | Mittel | Vor beiden Küsten; Langleinen-BeifangSchnell, kraftvoll, gefährdet. Gefährlich vor allem, wenn er gehakt und an Bord geholt wird. |
BlauhaiPrionace glauca![]() | 2–3 m (7–10 ft) | Gering | Tiefes ozeanisches Wasser jenseits beider SchelfeEin Hochsee-Wanderer, der nie vom Ufer aus gesehen wird. |
Pelagischer FuchshaiAlopias pelagicus![]() | 2,5–3,5 m (8–12 ft) incl. tail | Gering | Offener Pazifik um Malpelo und die SchelfkanteGelegentlich in der Tiefe von Malpelo-Tauchern gesehen; betäubt Fische mit dem Schwanz. |
Großaugen-FuchshaiAlopias superciliosus![]() | 3–4 m (10–13 ft) incl. tail | Gering | Tiefes Wasser an beiden Küsten; Langleinen-BeifangEin tief lebender Fuchshai mit riesigen Augen. Harmlos. |
Gemeiner FuchshaiAlopias vulpinus![]() | 3–4,5 m (10–15 ft) incl. tail | Gering | Vor der Küste, hauptsächlich im kühleren PazifikwasserAn beiden Küsten registriert; für Taucher ein seltener Anblick. |
| Weißspitzen-HochseehaiCarcharhinus longimanus | 2–3 m (7–10 ft) | Hoch | Tiefes Meer vor beiden Küsten; die Abbruchkanten von SeaflowerDem 2023 der Biss an einem Apnoetaucher vor San Andrés zugeschrieben wurde. Kühn, aber inzwischen vom Aussterben bedroht und selten. |
Weißer HaiCarcharodon carcharias![]() | 4–6 m (13–20 ft) | k. A. | Kein bestätigter kolumbianischer NachweisEine Zeile für die Frage, die alle stellen: Weiße Haie durchqueren den Ostpazifik in der Tiefe, aber keiner wurde je vor Kolumbien bestätigt. |
Der Weiße Hai hat an keiner der beiden Küsten einen bestätigten kolumbianischen Nachweis. Besenderte Weiße Haie aus Mexiko legen zwar weite Strecken in der Tiefe des östlichen tropischen Pazifiks zurück, und eine Sichtung bei Malpelo ist nicht unmöglich, aber keine wurde je bestätigt, und die Karibikküste ist viel zu warm. Der indopazifische Schwarzspitzen-Riffhai, der manchmal für die karibischen Inseln aufgeführt wird, kommt im Atlantik nicht vor; die schwarzspitzigen Haie der Rosario-Inseln und San Andrés' sind der atlantische Schwarzspitzenhai. Kolumbiens Galapagoshaie wurden in älteren Listen übrigens als “hochaggressiv” bezeichnet; es sind selbstbewusste Inselhaie, die sich Tauchern nähern, ohne dass in drei Jahrzehnten Tauchgang bei Malpelo ein einziger Vorfall registriert wurde.
Wo man in Kolumbien Haie sehen kann
Kolumbien hat einen der großen Haitauchgänge der Welt und mehrere sehr gute, gewöhnlichere. Es wird nicht angefüttert; die Haie sind standorttreu oder wandern, und die Begegnungen hängen von Strömungen, Putzerstationen und Jahreszeit ab. Dies sind die Orte mit den solidesten Nachweisen.
- Fauna- und Flora-Schutzgebiet Malpelo, PazifikEin UNESCO-Weltnaturerbe 500 km vor Buenaventura, erreichbar nur mit einer 30-stündigen Tauchsafari-Überfahrt, jeweils nur ein Schiff mit staatlicher Genehmigung. Bogenstirn-Hammerhaie in Schwärmen von Hunderten an Stellen wie La Nevera und El Arrecife, Seidenhaie zu Dutzenden an der Oberfläche, Galapagoshaie und Weißspitzen-Riffhaie an jeder Wand, Walhaie in den warmen Monaten, und die Kleinzahn-Sandtigerhaie von El Bajo del Monstruo unterhalb von 60 m für Technikaucher. Nur für fortgeschrittene Taucher; starke Strömungen und kalte Thermoklinen.
- Nationalpark Gorgona, PazifikEine ehemalige Gefängnisinsel 35 km vor der Küste von Cauca, heute ein Nationalpark mit begrenzter Besucherzahl. Weißspitzen-Riffhaie auf den Riffen, Hammerhai-Schwärme vor den Landspitzen in den kühleren Monaten, Walhaie zur Saison, und Buckelwale, die von Juli bis Oktober kalben. Das Tauchen wird über die Parkkonzession organisiert.
- Bahía Solano, Nuquí und Nationalpark Utría, ChocóDas wilde pazifische Festland, erreichbar per Kleinflugzeug. Walhaie fressen vor Cabo Marzo und Punta Piñas, Schwarzspitzenhaie und Hammerhaie ziehen an den Landspitzen vorbei, und die Mangrovenbuchten von Utría sind eine Kinderstube für Bullenhai- und Hammerhai-Jungtiere. Die Sichtungen laufen parallel zur Buckelwalsaison.
- Providencia und Santa Catalina, Seaflower-BiosphärenreservatDie ruhigere Insel des Archipels, umgeben vom 32 km langen Seaflower-Barriereriff. Karibik-Riffhaie an der Außenwand bei Stellen wie Tete's Place und Manta City, Ammenhaie im Flachwasser, Hammerhaie an der tiefen Kante, und Zitronenhaie in den Mangroven der McBean Lagoon. Der Datenbankeintrag von 2018 stammt von hier.
- San AndrésDie geschäftige Insel der Gruppe, mit einfachem Riff-Tauchen an der windgeschützten Westseite. Ammenhaie an der Blue Wall und den Wracks, Karibik-Riffhaie an der Abbruchkante, und die Stelle Nirvana, wo 2023 ein Apnoetaucher gebissen wurde, die einzige Verletzung im kolumbianischen Register.
- Rosario- und San-Bernardo-Inseln, CartagenaNationalpark Corales del Rosario y San Bernardo, eine Bootsstunde von Cartagena entfernt. Ammenhaie unter den Korallenköpfen, junge Schwarzspitzen- und Zitronenhaie über dem Seegras, und das Aquarium Oceanario auf Isla San Martín, wo auch Nichttaucher Ammenhaie aus nächster Nähe sehen können.
- Nationalpark Tayrona und Santa MartaFelsige Buchten und Riffe am Fuß der Sierra Nevada. Ammenhaie in den Höhlen der Tauchplätze von Taganga und Tayrona, Schwarznasen- und Schärfnasenhaie über dem Sand, und der Trockenzeit-Auftrieb, der von Dezember bis April kühleres, nährstoffreicheres Wasser und größere Fische bringt.
- La Guajira und Cabo de la VelaKolumbiens Wüstenhalbinsel, wo Wayuu-Fischer in den Auftriebsmonaten den größten handwerklichen Haifang des Landes anlanden. Kein Tauchgebiet, aber die Strände und Anlandestellen von Cabo de la Vela und Riohacha sind dort, wo in der Karibik am häufigsten Schwarzspitzen-, Hammer- und Tigerhaie zu sehen sind.
Malpelo ist die Reise eines Lebens und erfordert eine fortgeschrittene Tauchzertifizierung, eine Monate im Voraus gebuchte Tauchsafari und Toleranz für raue Überfahrten. Für einen zugänglicheren kolumbianischen Hai taucht man am Seaflower-Riff vor Providencia, wo Riff- und Ammenhaie bei den meisten Tauchgängen zu sehen sind, oder schnorchelt an den Rosario-Inseln vor Cartagena nach Ammenhaien und jungen Schwarzspitzenhaien in einem Meter Wasser.
Beste Jahreszeit, um Haie in Kolumbien zu sehen
Kolumbiens beide Küsten laufen nach unterschiedlichen Uhren, und Malpelo folgt seiner eigenen.
- Malpelo, Dezember bis Mai: die kühle Saison, wenn die Thermokline aufsteigt und das Tiefenwasser auf 15–18 °C fällt. Dann sind die Bogenstirn-Hammerhai-Schwärme am größten und am flachsten, und dann sind die Kleinzahn-Sandtigerhaie für Technikaucher erreichbar. Das Oberflächenwasser liegt bei 24–26 °C; die Sicht kann geringer sein, doch die Haiaktivität ist auf ihrem Höhepunkt.
- Malpelo, Juni bis November: wärmeres Wasser mit 27–28 °C, klarer, mit weniger Hammerhaien, aber den besten Monaten für Walhaie und für die Seidenhai-Ansammlungen an der Oberfläche. Buckelwale ziehen von Juli bis Oktober durch.
- Chocó und Gorgona, Juli bis Oktober: die Buckelwalsaison und das verlässlichste Zeitfenster für Walhaie vor Bahía Solano und Nuquí. Den Rest des Jahres ist das pazifische Festland tauchbar, aber sehr regnerisch.
- Die Karibikküste, Dezember bis April: die Trockenzeit und der Passatwind-Auftrieb vor Santa Marta und La Guajira, der das Wasser auf 22–25 °C abkühlt und Köderfische und Haie konzentriert; außerdem das ruhigste, klarste Tauchen in Tayrona und den Rosario-Inseln.
- San Andrés und Providencia, ganzjährig: Wasser mit 27–29 °C in jedem Monat und Riffhaie, die sich nicht wegbewegen. Mai bis Juni und September bis November sind die regenreichsten und unruhigsten Monate; die beste Sicht gibt es von Januar bis April.
Die Pazifikküste ist an der Oberfläche das ganze Jahr über warm, 26–28 °C vor Chocó, doch Malpelos Thermoklinen sind der Grund, warum ein 7-mm-Neoprenanzug auf den Tauchsafaris Standard ist.
Haiangriffe in Kolumbien: Was das Register wirklich zeigt
Für ein Land mit 3.200 km Küstenlinie an zwei Ozeanen ist Kolumbiens Vorfallsliste bemerkenswert kurz. SharkSider führt jeden Fall auf der Seite Haiangriffe in Kolumbien. Die Datenbank enthält nur zwei Einträge, beide aus dem Archipel von San Andrés und Providencia, und beide sind unten aufgeführt (die Angriffsseite wird wöchentlich aktualisiert):
- 2023 · Nirvana, San Andrés IslandFreediving — Lower right leg bittenla patria, 7/20/2023wArt: Oceanic whitetip shark · nicht tödlich
- 2018 · Provencia, San Andres and Providencia ArchipelagoFishing — Autopsy confirmed death by drowning, shark bite were post-mortemArt nicht bestimmt · nicht tödlich
Keiner der beiden Fälle ist ein Hai, der einen Menschen tötet. Der Eintrag von 2018 aus Providencia betrifft einen Fischer, dessen Leiche mit Haibissen geborgen wurde; die Autopsie bestätigte, dass er ertrunken war, und die Bisse wurden nach dem Tod zugefügt, weshalb die Datenbank für Kolumbien keinen tödlichen Vorfall zählt. Der Fall von 2023 ist die einzige registrierte Verletzung des Landes: ein Apnoetaucher an der Stelle Nirvana vor San Andrés, gebissen am rechten Unterschenkel am 18. Juli 2023, zwei Tage später in der kolumbianischen Presse gemeldet und einem Ozeanischen Weißspitzenhai zugeschrieben, einer kühnen Hochseeart, die gelegentlich über die tiefen Abbruchkanten des Archipels kommt. Der Taucher überlebte.
Das Muster, soweit es eines gibt, weist auf das offene Meer hin. Beide Nachweise stammen von der Tiefwasserkante eines abgelegenen Riffs, 700 km vom Festland entfernt, nicht von den Stränden von Cartagena oder Santa Marta, wo jährlich Millionen Kolumbianer schwimmen, und auch nicht von Malpelo, wo dreißig Jahre Haitauchen mit Hunderten von Hammer- und Seidenhaien im Wasser keinen einzigen Vorfall hervorgebracht haben. Kolumbiens karibische Festlandküste hat Bullenhaie in ihren Flussmündungen und Tigerhaie an ihrer Schelfkante, und ihre pazifischen Ästuare sind voller Bullenhaie, doch keine der beiden Küsten weist einen einzigen registrierten Fall auf. Die üblichen Vorsichtsmaßnahmen lohnen sich weiterhin an den Flussmündungen und Fischanlandestellen von La Guajira und Chocó: nicht in trübem Wasser in der Dämmerung schwimmen, keine gespießten Fische am Körper tragen, und bei Interesse eines großen Hais ruhig aus dem Wasser gehen.
Ist Schwimmen und Schnorcheln in Kolumbien sicher?
Ja, und die Zahlen belegen es: zwei Fälle, eine Verletzung, keine Todesfälle, in einem Land, dessen karibische Strände von Cartagena bis Santa Marta zu den meistbesuchten Südamerikas zählen. Die Haie, denen ein Schnorchler an den Rosario-Inseln, in Tayrona oder San Andrés begegnen könnte, sind Ammenhaie, die unter Korallenköpfen ruhen, junge Schwarzspitzen- und Zitronenhaie, die über Seegras jagen, und gelegentlich ein Schwarznasen- oder Schärfnasenhai im Sand, die sich alle von Menschen entfernen. Strömungsrisse an den offenen Stränden von Tayrona und dem Pazifik, Würfelquallen in der Regenzeit, Seeigel und, in den Mangroven und Ästuaren des Pazifiks, Spitzkrokodile sind die Gefahren, die Menschen tatsächlich ins Krankenhaus bringen.
Taucher bei Malpelo sind in einer anderen Welt, und die Tauchsafaris beherrschen sie. Hammerhaie meiden Luftblasen und ziehen sich zurück, wenn man sie verfolgt, daher besteht die Technik darin, sich am Felsen festzuhalten, langsam zu atmen und den Schwarm kommen zu lassen. Seiden- und Galapagoshaie sind die selbstbewussten; sie nähern sich auf ein bis zwei Meter, und Taucher werden angewiesen, in der Gruppe zu bleiben, die Haie im Blick zu behalten und niemals eine Kamera oder eine Hand ins Blaue baumeln zu lassen. Die Kleinzahn-Sandtigerhaie in der Tiefe sind träge und ignorieren Taucher völlig. In drei Jahrzehnten wurde bei Malpelo niemand gebissen.
Walhaie vor Chocó, Gorgona und Malpelo sind harmlos, und die Begegnungen erfolgen meist von der Oberfläche aus: einige Meter Abstand zum Körper halten, sich von der Schwanzflosse fernhalten, nicht berühren, kein Blitzlicht, und dem Tier das Tempo überlassen. Ammenhaie bei San Andrés und den Rosario-Inseln dulden einen genauen Blick, beißen aber eine Hand, die ihren Schwanz packt, und dieser Reflex, nicht Aggression, ist die Ursache der meisten Ammenhai-Verletzungen in der Karibik.
Haischutz in Kolumbien
Kolumbiens rechtliche Haltung zu Haien hat sich in einem Jahrzehnt dramatisch gewandelt und zählt inzwischen zu den strengsten Lateinamerikas. Finning wurde 2007 verboten, und Haie müssen seither mit angehefteten Flossen angelandet werden. Dann setzte 2017 eine Fischereiverordnung Fangquoten für Haie fest, als wären sie eine gewöhnliche Fischereiressource, darunter Tonnen von Hammerhaien, was einen landesweiten Aufschrei, Gerichtsverfahren und jahrelange Auseinandersetzungen auslöste. Die Antwort kam im Juli 2022 mit Gesetz 2244, das Haie, Rochen und Chimären vollständig von der Liste der Fischereiressourcen strich, den gezielten Haifang und den Flossenhandel verbot und nur den Beifang der handwerklichen Fischerei übrig ließ, die das ganze Tier anlanden muss. Kolumbien stellte Malpelo außerdem 1995 als Fauna- und Flora-Schutzgebiet unter Schutz, erhielt dafür 2006 den UNESCO-Weltnaturerbe-Status und erweiterte das Schutzgebiet 2017 auf rund 27.000 km²; das Seaflower-Biosphärenreservat um San Andrés und Providencia stammt aus dem Jahr 2000, mit einem 2005 hinzugefügten großen Meeresschutzgebiet. Bis 2022 hatte das Land mehr als 30 % seines Ozeans unter Schutz gestellt und arbeitet mit Panama, Costa Rica und Ecuador im Meereskorridor des östlichen tropischen Pazifiks zusammen, um die Wanderroute von Hammer- und Walhaien zwischen Malpelo, Coiba, Cocos und den Galápagos zu sichern.
Auf dem Wasser ist das Bild schwieriger. Malpelo wird von der kolumbianischen Marine patrouilliert, doch ausländische Langleinenfischer und illegale Fischerboote zielen weiterhin auf Hammer- und Seidenhaie am Rand des Schutzgebiets, und Ranger holen regelmäßig Kilometer verlassener Leinen ein. An der Karibikküste landen die handwerklichen Fischereien von La Guajira und dem Golf von Urabá weiterhin große Mengen Haie als Beifang an, was in der Praxis junge Hammer- und Schwarzspitzenhaie einschließt, und die Überwachung ist dünn. In den pazifischen Ästuaren werden der Scalloped Bonnethead (Sphyrna corona) und der Kleinschwanzhai in Garnelenschleppnetzen und Kiemennetzen gefangen, und beide sind gefährdet. Der Verlust von Mangroven um Buenaventura und Tumaco zerstört die Kinderstuben, auf die Bullen- und Hammerhaie angewiesen sind. Bogenstirn- und Großer Hammerhai sind vom Aussterben bedroht, Ozeanische Weißspitzenhaie sind vom Aussterben bedroht, und der Kleinzahn-Sandtigerhai ist gefährdet und nur von sehr wenigen Orten bekannt, was die Population von Malpelo weltweit bedeutsam macht.
Wer hier taucht, sollte lizenzierte Malpelo-Anbieter und die Parkkonzessionen in Gorgona nutzen, Hammerhai- und Walhai-Sichtungen den kolumbianischen Forschungsgruppen melden, die sie verfolgen, und niemals Haifleisch kaufen, das als tollo oder cazón verkauft wird, oder irgendetwas aus Flossen. Für die größere Geschichte lesen Sie unseren Leitfaden darüber, warum Haie gefährdet sind.
Haie in benachbarten Gewässern
Kolumbiens Haie gehören zu zwei regionalen Systemen. Am pazifischen Rücken teilen sich Coiba in Panama, die Kokosinsel in Costa Rica und die Galápagos in Ecuador mit Malpelo Hammerhaie, Seidenhaie und Walhaie entlang eines gemeinsamen Wanderkorridors, und Peru im Süden fügt die Kaltwasserarten des Humboldtstroms hinzu. Auf der Karibikseite teilt sich Venezuela den südlichen Karibikschelf und dieselben handwerklichen Haifischereien, während Brasilien, um die Ecke des Kontinents, das längste Vorfallsregister des Atlantiks bei Recife hat. Unsere Seite Haie weltweit listet jede Küste auf, die wir abdecken.
Häufige Fragen
Gibt es Haie in Kolumbien?
Ja, an beiden Küsten. Rund 70 Arten stehen auf der nationalen Liste, 30 davon mit soliden, wiederholbaren Nachweisen. Der Pazifik hat Hammerhaie, Seiden-, Galapagos- und Weißspitzen-Riffhaie sowie Walhaie bei Malpelo und Gorgona; die Karibik hat Ammen-, Karibik-Riff-, Zitronen- und Schwarzspitzenhaie am Seaflower-Riff, den Rosario-Inseln und in Tayrona. Bullen- und Tigerhaie kommen auf beiden Seiten vor.
Gab es Haiangriffe in Kolumbien?
Es existieren nur zwei Fälle, beide aus dem Archipel von San Andrés und Providencia, und keiner ist ein tödlicher Haiangriff. Ein 2018 vor Providencia gefundener Fischer war ertrunken, die Haibisse wurden nach dem Tod zugefügt. Im Juli 2023 wurde ein Apnoetaucher an der Stelle Nirvana vor San Andrés am Unterschenkel gebissen, zugeschrieben einem Ozeanischen Weißspitzenhai, und überlebte. Die Festlandküsten haben keinen registrierten Fall.
Kann man in Kolumbien mit Haien tauchen?
Ja, und Malpelo ist einer der großen Haitauchgänge der Welt. Das Schutzgebiet liegt 500 km vor Buenaventura, ist nur per Tauchsafari erreichbar, und die Regierung erlaubt jeweils nur ein Schiff. Taucher sehen Schwärme von Hunderten Bogenstirn-Hammerhaien, Seiden- und Galapagoshaie, Walhaie und den Tiefwasser-Kleinzahn-Sandtigerhai. Gorgona und das Seaflower-Riff vor Providencia sind einfachere Alternativen.
Ist Schwimmen in Kolumbien sicher?
Ja. Millionen Menschen schwimmen jedes Jahr in Cartagena, Santa Marta, Tayrona und San Andrés, und kein Schwimmer wurde in Kolumbien je als von einem Hai angegriffen registriert. Strömungsrisse an den offenen Stränden, Quallen in der Regenzeit und Krokodile in den pazifischen Mangroven sind die eigentlichen Gefahren. Meiden Sie in der Dämmerung trübe Flussmündungen, wo Bullenhaie jagen.
Gibt es Weiße Haie in Kolumbien?
An keiner der beiden Küsten existiert ein bestätigter Nachweis. Besenderte Weiße Haie aus Mexiko durchqueren bekanntermaßen den östlichen tropischen Pazifik in der Tiefe, sodass ein Besuch bei Malpelo nicht unmöglich ist, aber keiner wurde je bestätigt, und die Karibikküste ist viel zu warm. Große graue Haie, die vor Kolumbien gemeldet werden, sind Galapagos-, Seiden-, Bullen-, Schwarz- oder Tigerhaie.
Wann ist die beste Zeit, um bei Malpelo mit Hammerhaien zu tauchen?
Von Dezember bis Mai, der kühlen Saison, wenn die Thermokline aufsteigt, das Tiefenwasser auf 15–18 °C fällt und die Bogenstirn-Hammerhai-Schwärme am größten und flachsten sind. Juni bis November ist wärmer und klarer, mit weniger Hammerhaien, aber den besten Begegnungen mit Walhaien und Seidenhaien. Ein 7-mm-Neoprenanzug ist auf den Tauchsafaris das ganze Jahr über Standard.
Gibt es Walhaie in Kolumbien?
Ja. Walhaie besuchen Malpelo hauptsächlich von Juni bis November und das pazifische Festland vor Bahía Solano, Nuquí und Gorgona von etwa Juli bis Oktober, zusammen mit den Buckelwalen. Gelegentlich werden sie auch vor der Karibikküste und am Seaflower-Riff gemeldet. Sie sind harmlos und geschützt; halten Sie einige Meter Abstand und berühren Sie sie nie.
Was ist der häufigste Hai in Kolumbien?
An der Karibikküste der Ammenhai, der auf den meisten Schnorchelausflügen zu den Rosario-Inseln, San Andrés und Providencia zu sehen ist. In der Fischerei werden die kleinen Karibischen und Pazifischen Schärfnasenhaie am häufigsten angelandet. Für Taucher, die die Überfahrt nach Malpelo machen, ist der Bogenstirn-Hammerhai das Tier, das sie in der größten Zahl irgendwo in Kolumbien sehen.
Ist Haifischerei in Kolumbien legal?
Gezielter Haifang ist es nicht. Finning ist seit 2007 verboten, und Gesetz 2244 von 2022 strich Haie, Rochen und Chimären von der Liste der Fischereiressourcen, verbot gezielten Fang und den Flossenhandel und erlaubt nur ganz angelandeten, unbeabsichtigten handwerklichen Beifang. Malpelo und das Seaflower-Reservat sind Schutzgebiete, und mehr als 30 % von Kolumbiens Ozean stehen inzwischen unter Schutz.
Gibt es Haie bei San Andrés und Providencia?
Ja. Das Seaflower-Barriereriff um die Inseln hat Ammenhaie im Flachwasser, Karibik-Riffhaie an der Außenwand, Zitronenhaie in den Mangroven sowie Hammer- und Ozeanische Weißspitzenhaie an der tiefen Kante. Beide registrierten Vorfälle Kolumbiens ereigneten sich hier, 2018 und 2023, doch das Riff-Tauchen an den windgeschützten Seiten ist routinemäßig und sicher.
Quellen
- International Shark Attack File: Yearly Worldwide Shark Attack Summary (Florida Museum of Natural History, University of Florida)
- Malpelo Fauna and Flora Sanctuary, UNESCO World Heritage List
- Oceanic whitetip shark, NOAA Fisheries species directory
- Sphyrna lewini (scalloped hammerhead shark), Convention on the Conservation of Migratory Species of Wild Animals

Ein kleines Team, das sich auf die Erforschung von Haien konzentriert und die Meeresbiologie leicht verständlich macht. Jede Seite wird anhand aktueller Artennachweise und der SharkSider-Angriffsdatenbank überprüft und aktualisiert, sobald neue Vorfälle oder Forschungsergebnisse erscheinen.
Veröffentlicht am 3. Januar 2023 · Zuletzt aktualisiert am 21. September 2026 · Vorfalldaten aus der SharkSider-Angriffsdatenbank (2 Einträge für Kolumbien, davon 0 tödlich).

































