Der Gepfefferte Katzenhai ist ein kleiner Tiefsee-Hai aus der Familie Pentanchidae, der etwa 30 cm (12 in) erreicht und nur aus dem Golf von Kalifornien bekannt ist, in Tiefen von rund 275 bis 1.326 m. Er ist graubraun, mit feinen dunklen Punkten übersät, die ihm seinen Namen geben, mit einer langen, abgeflachten Schnauze, einem niedrigen, segelartigen Schwanz und einem sägeartigen Kamm aus vergrößerten Schuppen entlang der Oberkante dieses Schwanzes.
Er ernährt sich von kleinen Krebstieren, Tintenfischen und kleinen Fischen, die am oder knapp über dem Boden erbeutet werden, und pflanzt sich fort, indem er kleine hornige Eikapseln ablegt, statt lebende Junge zur Welt zu bringen. Die IUCN stuft ihn als nicht gefährdet ein. Er trägt keine Fischerei, hat noch nie jemandem geschadet und hat ein viel zu kleines Maul, um dazu überhaupt in der Lage zu sein.
- Maximale LängeEtwa 30 cm (12 in) Gesamtlänge
- GewichtNie veröffentlicht; deutlich unter 500 g
- LebenserwartungUnbekannt; keine Altersstudie vorhanden
- Tiefenbereich275–1.326 m (900–4.350 ft)
- NahrungKleine Krebstiere, Tintenfische und kleine Knochenfische
- IUCN-StatusNicht gefährdet (bewertet 2019)
- Reich
- Animalia
- Stamm
- Chordata
- Klasse
- Chondrichthyes
- Ordnung
- Carcharhiniformes
- Familie
- Pentanchidae
- Gattung
- Galeus
- Art
- Galeus piperatus
- Familie (deutsch)
- Tiefsee-Katzenhaie
Auf dieser Seite
- Woran man einen Gepfefferten Katzenhai erkennt
- Wie groß wird ein Gepfefferter Katzenhai?
- Wo Gepfefferte Katzenhaie leben
- Was Gepfefferte Katzenhaie fressen
- Verhalten in der Tiefe des Golfs
- Fortpflanzung und Lebenserwartung
- Sind Gepfefferte Katzenhaie gefährlich?
- Erhaltungszustand
- Ähnliche Arten und nahe Verwandte
- Häufige Fragen
- Quellen
Woran man einen Gepfefferten Katzenhai erkennt
Der Name erledigt schon den ersten Teil der Arbeit. Auf einem schlichten graubraunen Körper ist dieser Hai mit feinen dunklen Sprenkeln übersät, als hätte ihn jemand mit einer Pfeffermühle überzogen; junge Tiere tragen zusätzlich eine Reihe dunkelbrauner, weiß gesäumter Sattelflecken, die mit zunehmendem Wachstum verblassen. Anders als viele seiner Verwandten der Gattung Galeus hat er keine schwarzen Ränder an Rücken- oder Schwanzflosse, und die äußerste Schwanzspitze ist weiß.
Der Körperbau ist der eines kleinen Grundhais, der sein Leben im Dunkeln verbringt. Der Kopf ist abgeflacht, die Schnauze lang und stumpf zulaufend, das Maul breit und bogenförmig, mit dunkler Auskleidung und Zahnreihen aus winzigen Zähnen, die jeweils eine mittlere Spitze und kleine Nebenspitzen an beiden Seiten tragen. Die Augen sind waagrecht-oval, katzenartig, und besitzen nur eine rudimentäre Nickhaut; die Vorderränder der Nasenöffnungen laufen in kleine dreieckige Hautlappen aus. Es gibt fünf Kiemenspalten, die letzten beiden über der Basis der Brustflosse.
Die sicherste Bestätigung liefert der Schwanz. Wie andere Sägeschwanz-Katzenhaie besitzt diese Art einen geordneten Kamm aus vergrößerten, überlappenden Hautzähnchen, der entlang der Oberkante der Schwanzflosse verläuft und sich wie eine Raspel anfühlt, wenn man mit dem Finger nach vorn darüberstreicht. Die beiden Rückenflossen sind etwa gleich groß mit stumpfen Spitzen, die erste hinter den Bauchflossen, die zweite über der Mitte der Afterflosse, und der Schwanz selbst ist lang, niedrig und nahe der Spitze flach eingekerbt.
Wie groß wird ein Gepfefferter Katzenhai?
Er zählt zu den kleineren Haien im Pazifik. Vermessene Exemplare erreichen bei Weibchen höchstens rund 30 cm (12 in) Gesamtlänge, bei Männchen etwa 29 cm, sodass ein ausgewachsenes Tier bequem entlang eines Unterarms passt und zu den kleinsten Haiarten überhaupt zählt. In populären Darstellungen kursiert ein Wert von 37 cm, der aber keinem Exemplar in den Referenzsammlungen entspricht und als unbestätigt gelten sollte; das ehrliche Maximum liegt bei 30 cm.
Das Gewicht wurde nie veröffentlicht, was für einen Tiefsee-Katzenhai normal ist, der als Teil eines gemischten Schleppnetzfangs an Deck kommt. Ein Hai dieser Länge wiegt höchstens einige hundert Gramm.
Die Geschlechtsreife tritt, wie in dieser Gattung üblich, nahe der Maximalgröße ein: Männchen sind bei etwa 28–29 cm geschlechtsreif, Weibchen bei etwa 26–30 cm. Ein früher Bericht, wonach Weibchen bereits bei 18 cm geschlechtsreif würden, wurde durch späteres Material nicht bestätigt und sollte beiseitegelassen werden. Man geht davon aus, dass die Jungtiere mit etwa 7–8 cm aus der Eikapsel schlüpfen, auch wenn nur sehr wenige untersucht wurden, und niemand hat festgestellt, ob sich Männchen und Weibchen in mehr als ein, zwei Zentimetern Endgröße unterscheiden.
Wo Gepfefferte Katzenhaie leben
Das gesamte Verbreitungsgebiet dieses Hais passt in ein einziges Meer. Er ist endemisch im Golf von Kalifornien, dem langen Arm des östlichen Pazifiks, der die Baja-California-Halbinsel vom mexikanischen Festland trennt, und innerhalb des Golfs ist er ein nördliches Tier, nachgewiesen etwa zwischen 26°N und 32°N — südlich bis Guaymas an der Sonora-Küste und bis zur Isla Salsipuedes auf der Baja-Seite. Außerhalb des Golfs wurde noch nie ein Exemplar gefangen.
Die Tiefe ist es, was ihn dort hält. Schleppnetzfänge reichen von etwa 275 m bis 1.326 m (900–4.350 ft), in den kalten, sauerstoffarmen Becken, die unter der warmen Oberflächenschicht liegen. Der Golf ist einer der wenigen Orte im östlichen Pazifik, an dem derart tiefes Wasser innerhalb eines schmalen, halb geschlossenen Meeres liegt, und der Hai besiedelt es ganz ähnlich, wie seine atlantischen Vettern den Kontinentalhang besiedeln. Meist wird er auf oder nahe dem Boden gefangen, doch es gibt Berichte über Exemplare, die nachts bis zu 100 m über dem Meeresboden angetroffen wurden.
Die Isolation hat eine Erklärung, wenn auch nicht die oft wiederholte. Der Golf von Kalifornien öffnete sich vor etwa fünf bis sechs Millionen Jahren, als sich Baja California vom Festland abspaltete und dabei die tiefen Becken schuf, die dieser Hai heute besiedelt; die Schließung der Landenge von Panama, mehrere Millionen Jahre später, trennte den Atlantik vom Pazifik und hatte nichts damit zu tun, eine Golf-endemische Art auf ihr Becken zu beschränken. Entscheidend ist hier, dass kaltes Tiefwasser innerhalb des Golfs praktisch eine Insel darstellt, abgeschnitten vom offenen Pazifikhang durch die flache Schwelle an seiner Mündung.

Was Gepfefferte Katzenhaie fressen
Für diese Art wurde keine eigene Mageninhaltsstudie veröffentlicht, sodass sich die Ernährung aus den wenigen untersuchten Exemplaren und aus dem ableiten lässt, was eng verwandte Sägeschwanz-Katzenhaie andernorts fressen: vor allem kleine Krebstiere — Garnelen, Krill und Flohkrebse — zusammen mit kleinen Tintenfischen und kleinen Knochenfischen. Nichts deutet auf irgendeine Spezialisierung hin, und in einem Tiefseebecken, in dem Nahrung unregelmäßig eintrifft, ist ein Generalist genau das, was man erwarten würde.
Die Kiefer bestätigen das. Die Zähne sind winzig und zahlreich, jeder mit einer schlanken Mittelspitze, flankiert von ein oder zwei Nebenspitzen, in vielen Reihen über ein breites Maul verteilt. Das ist eine Greif-, keine Schneidefläche. Dieser Hai kann von nichts ein Stück herausreißen; was er frisst, wird im Ganzen verschluckt, was eine Obergrenze von wenigen Zentimetern für die Beutegröße setzt.
Jagen in ständiger Dunkelheit bedeutet, mit anderen Sinnen als dem Sehen zu arbeiten. Geruchssinn und Seitenlinie erledigen den größten Teil der Suche, und auf kurze Distanz übernimmt der elektrische Sinn: Die über die Schnauze verteilten Lorenzinischen Ampullen registrieren das schwache Feld der Muskeln einer Garnele gegen den Schlamm. Die lange, abgeflachte Schnauze ist dafür eine nützliche Form, da sie eine breite Anordnung von Poren direkt vor dem Maul trägt, während der Hai am Boden entlangschnüffelt. Absinkendes organisches Material und die Überreste größerer Tiere ergänzen fast sicher die lebende Beute, wie bei jedem Aasfresser in dieser Tiefe.
Verhalten in der Tiefe des Golfs
Niemand hat je einen lebenden Gepfefferten Katzenhai über längere Zeit beobachtet. Es gibt keine Tauchboot-Aufnahmen der Art, keine Markierungsstudie, und kein Aquarium hat je eines gehalten. Was folgt, stammt aus Schleppnetzdaten und aus den Gewohnheiten besser bekannter Sägeschwanz-Katzenhaie, und es lohnt sich, es mit diesem Vorbehalt zu lesen.
Das klarste Muster in den Fangdaten ist saisonal. Gepfefferte Katzenhaie scheinen sich im Winter im südlichen Teil des Golfs in tieferes, kälteres Wasser zu bewegen und im Sommer nach Norden und in flacheres Wasser zurückzukehren, was der Richtung entgegenläuft, die die meisten Golf-Fische einschlagen, und eher mit der Fortpflanzung als mit der Nahrungssuche zusammenzuhängen scheint. Sollte sich diese Deutung bestätigen, wäre das ein wirklich ungewöhnliches Verhalten für einen so kleinen Hai.
Der Alltag verläuft vermutlich ruhig. Katzenhaie dieses Baus sind schwache, sich wellenförmig bewegende Schwimmer mit kleinen öligen Lebern, und sie verbringen einen Großteil ihrer Zeit ruhend am Boden statt darüber kreisend; die Berichte über Tiere, die nachts deutlich über dem Meeresboden angetroffen wurden, deuten auf eine gewisse vertikale Bewegung auf der Suche nach Beute hin, was zu den nächtlichen Gewohnheiten vieler Tiefhang-Haie passen würde. Schleppnetzproben enthalten oft viele Individuen ähnlicher Größe zusammen, was bei verwandten Arten eher lose, nach Größe und Geschlecht getrennte Ansammlungen widerspiegelt als irgendetwas, das sozialer Organisation ähnelt.
Fortpflanzung und Lebenserwartung
Der Gepfefferte Katzenhai ist eierlegend, oder fast mit Sicherheit: Weibchen tragen sich entwickelnde Eikapseln, und FishBase führt die Fortpflanzungsart weiterhin mit dem vorsichtigen Zusatz „möglicherweise eierlegend", weil noch niemand beobachtet hat, wie ein Weibchen eine ablegt. Die Kapseln sind klein, rund 3,5 cm lang, olivgrün und hornig, und die Zahl, die zu einem Zeitpunkt getragen wird, reicht von etwa zwei bis zehn und nimmt mit Größe und Alter des Weibchens zu.
Die Paarung scheint sich von Mai bis September zu erstrecken. Wo die Eier abgelegt werden, ist unbekannt — es gibt kein Foto einer Eikapsel des Gepfefferten Katzenhais am Meeresboden, und die Tiefseebecken des Golfs bieten weichen Schlamm statt der Seefächer und Schwämme, die Katzenhaie anderswo als Verankerung nutzen. Der Embryo entwickelt sich von seinem eigenen Dotter ohne Hilfe der Mutter und schlüpft mit etwa 7–8 cm als Miniaturausgabe des erwachsenen Tieres, bereits gesprenkelt.
Das Alter ist eine Leerstelle. Von dieser Art wurden noch keine Wirbel geschnitten und ausgezählt, sodass es weder eine Wachstumskurve noch ein Alter bei Geschlechtsreife in Jahren noch ein je registriertes Höchstalter gibt; die Methoden, die solche Zahlen liefern würden, und ihre Grenzen, sind unter wie lange Haie leben beschrieben. Kleine Tiefsee-Katzenhaie, deren Alter bestimmt wurde, wachsen tendenziell langsam und erreichen ein bis zwei Jahrzehnte, und dieser Vergleich ist das Einzige, was sich hier ehrlicherweise sagen lässt.
Sind Gepfefferte Katzenhaie gefährlich?
Nein, und es fällt schwer, sich ein Szenario vorzustellen, in dem sie es sein könnten. Ein ausgewachsener Gepfefferter Katzenhai ist 30 cm lang, mit einem Maul von ein paar Zentimetern Breite und in Millimetern gemessenen Zähnen, und lebt in 275 bis 1.326 m Tiefe in einem Meer, in das niemals ein Schwimmer, Surfer oder Sporttaucher gelangt. Die SharkSider-Datenbank enthält keinen dieser Art zugeschriebenen Vorfall, und kein Angriffsverzeichnis irgendwo führt sie auf.
Die Einzigen, die je einem begegnen, sind Besatzungen, die einen Tiefseeschleppnetzfang sortieren, und das Tier, das in diesem Netz hochkommt, ist meist tot oder stirbt am Druckwechsel. Er steht zusammen mit anderen harmlosen Tiefsee-Arten auf unserer Liste der am wenigsten gefährlichen Haie; die Aufzeichnung der Vorfälle, die entlang dieser Küste tatsächlich zählen, wird auf der Seite Haiangriffe in Mexiko geführt, und keiner davon betrifft einen Katzenhai.
In der SharkSider-Datenbank ist kein Vorfall dieser Art zugeordnet. Die Datenbank stützt sich auf das International Shark Attack File, das Global Shark Attack File und geprüfte lokale Berichte und wird wöchentlich aktualisiert.
Erhaltungszustand
Die Rote Liste der IUCN bewertete den Gepfefferten Katzenhai 2019 als nicht gefährdet, und in diesem Fall beruht die Einstufung auf etwas Solidem als üblich. Die Art hat keinen kommerziellen Wert, es gibt keine gezielte Fischerei auf sie, und der weitaus größte Teil ihres Tiefenbereichs liegt unterhalb der Reichweite der Schleppnetzflotten des Golfs, die auf den Garnelengründen des Schelfs arbeiten und nicht in den Tiefseebecken. Es gibt keine CITES-Listung und keinen spezifischen Schutz nach mexikanischem Recht, weil beides nie für nötig gehalten wurde.
Allerdings hat eine auf ein einziges Meer beschränkte endemische Art keine zweite Population, auf die sie zurückgreifen könnte. Gelegentlicher Beifang in tief gesetztem Fanggerät fordert einige Tiere, und jede künftige Ausweitung der Schleppnetzfischerei in tieferes Golfwasser würde die Art unmittelbar treffen. Der nördliche Golf gehört zudem zu den am intensivsten befischten Gewässern der Region, wobei der Zusammenbruch des Vaquita als stehendes Beispiel dafür dient, was dort geschieht, wenn Fanggerät und ein kleines endemisches Verbreitungsgebiet aufeinandertreffen.
Das größere Risiko ist langsamer und schwerer aus dem Wasser zu fischen: Die tiefen Golfbecken sind von Natur aus sauerstoffarm, und sich ausdehnende Sauerstoffminimumzonen engen das bewohnbare Band für Bodentiere von unten her ein. Für einen Hai, der nur ein einziges Meer und sonst nichts besiedelt, ist das eine echte langfristige Sorge, wie sie unter warum Haie bedroht sind beschrieben wird.
Ähnliche Arten und nahe Verwandte
Der Gepfefferte Katzenhai gehört zu Galeus, den Sägeschwanz-Katzenhaien, einer Gattung von etwa zwanzig kleinen, am Hang lebenden Haien, die alle den Kamm aus vergrößerten Hautzähnchen an der Oberkante des Schwanzes tragen. Seine am besten untersuchten Verwandten leben auf der anderen Seite der Welt: der Schwarzmaul-Katzenhai des östlichen Atlantiks und Mittelmeers, ein größeres Tier mit dunkler Mundauskleidung und ausgeprägten Sattelflecken, und der Atlantische Sägeschwanz-Katzenhai, sein nahezu eineiiger Zwilling im Alborán-Meer. Im Vergleich mit beiden ist der Gepfefferte Katzenhai kleiner, blasser und fein gesprenkelt statt kräftig gebändert.
Näher an seiner Heimat besteht die Verwechslungsgefahr eher mit anderen kleinen Tiefsee-Haien derselben Gewässer als mit anderen Galeus-Arten. Der Lutscher-Katzenhai, eine weitere Endemitart des Golfs von Kalifornien, hat einen unverwechselbar geschwollenen Kopf und eine kaulquappenartige Silhouette. Der Langnasen-Katzenhai teilt den Tiefenbereich, hat aber das weiche, schlichte, rußige Aussehen eines Apristurus und eine viel längere Schnauze. Der Feilenschwanz-Katzenhai des kalifornischen Hangs trägt einen ähnlichen Zähnchenkamm, ist aber schlichter und kräftiger gebaut, und der Braune Katzenhai ist gleichmäßig dunkel ohne jede Sprenkelung.
Weiter entfernt zeigt der Campeche-Katzenhai dasselbe Bauprinzip, umgesetzt im Golf von Mexiko: ein kleiner, selten gesichteter Hanghai, bekannt aus einer Handvoll Schleppnetz-Exemplaren. Der Platz der Sägeschwanz-Katzenhaie innerhalb der Ordnung ist im Leitfaden zu den Haiarten dargestellt.
Schwarzmaul-KatzenhaiArtenporträt- Atlantischer Sägeschwanz-KatzenhaiArtenporträt
- Lutscher-KatzenhaiArtenporträt
- Langnasen-KatzenhaiArtenporträt
- Feilenschwanz-KatzenhaiArtenporträt
- Brauner KatzenhaiArtenporträt
Häufige Fragen
Wie groß werden Gepfefferte Katzenhaie?
Nach Hai-Maßstäben sind sie winzig. Vermessene Weibchen erreichen etwa 30 cm (12 in) Gesamtlänge, Männchen etwa 29 cm, sodass ein ausgewachsenes Tier entlang eines Unterarms passt. Gelegentlich wird ein Maximum von 37 cm genannt, das aber keinem Exemplar in den Sammlungen entspricht. Jungtiere verlassen die Eikapsel mit etwa 7 bis 8 cm.
Wo leben Gepfefferte Katzenhaie?
Nur im Golf von Kalifornien, zwischen dem mexikanischen Festland und der Baja-California-Halbinsel, hauptsächlich in dessen nördlicher Hälfte zwischen etwa 26 und 32 Grad Nord. Sie leben auf und nahe dem Boden in Tiefen von 275 bis 1.326 m. Außerhalb des Golfs wurde noch nie ein Exemplar nachgewiesen.
Warum heißt er Gepfefferter Katzenhai?
Wegen seiner Zeichnung. Der graubraune Körper ist mit feinen dunklen Punkten übersät, wie gepfeffert, und der wissenschaftliche Name piperatus bedeutet auf Latein genau das. Jungtiere zeigen außerdem dunkelbraune, weiß gesäumte Sattelflecken, die mit dem Alter verblassen, sodass bei einem erwachsenen Tier die Sprenkelung das deutlichste Merkmal bleibt.
Was fressen Gepfefferte Katzenhaie?
Kleine Krebstiere wie Garnelen, Krill und Flohkrebse sowie kleine Tintenfische und kleine Knochenfische, die am oder knapp über dem Boden erbeutet werden. Es wurde keine detaillierte Mageninhaltsstudie veröffentlicht, sodass die Ernährung teilweise von verwandten Arten abgeleitet wird. Die Zähne sind winzig und mehrspitzig, sodass die Beute im Ganzen verschluckt wird.
Legen Gepfefferte Katzenhaie Eier?
Ja. Weibchen tragen kleine, hornige Kapseln von etwa 3,5 cm Länge, olivgrün gefärbt, und scheinen je nach Größe zwei bis zehn gleichzeitig zu tragen. Die Paarung erstreckt sich etwa von Mai bis September. Noch niemand hat beobachtet, wie ein Weibchen eine Kapsel ablegt, oder eine am Meeresboden fotografiert.
Wie lange leben Gepfefferte Katzenhaie?
Niemand weiß es. Niemand hat ihre Wirbel geschnitten, um Wachstumsbänder zu zählen, sodass weder ein Alter bei Geschlechtsreife noch ein Höchstalter je veröffentlicht wurde. Kleine Tiefsee-Katzenhaie, deren Alter anderswo bestimmt wurde, wachsen im Allgemeinen langsam und erreichen ein bis zwei Jahrzehnte, was ein Vergleich und keine Messung ist.
Sind Gepfefferte Katzenhaie für Menschen gefährlich?
In keiner Weise. Ein ausgewachsenes Tier ist 30 cm lang, mit in Millimetern gemessenen Zähnen, und lebt hunderte Meter unter der Tiefe, die je ein Schwimmer oder Sporttaucher erreicht. Kein Vorfall mit dieser Art erscheint in der SharkSider-Datenbank oder in irgendeinem Angriffsverzeichnis weltweit, und keiner ist plausibel.
Ist der Gepfefferte Katzenhai gefährdet?
Nein. Die IUCN stufte ihn 2019 als nicht gefährdet ein. Er hat keinen kommerziellen Wert, keine gezielte Fischerei, und der größte Teil seines Tiefenbereichs liegt unterhalb der Schleppnetzgründe des Golfs. Die verbleibenden Risiken sind gelegentlicher Beifang in tiefem Fanggerät und die langsame Ausdehnung sauerstoffarmen Wassers in den Golfbecken.
Wie unterscheidet er sich vom Schwarzmaul-Katzenhai?
Durch Größe, Zeichnung und Meer. Der Schwarzmaul-Katzenhai lebt im östlichen Atlantik und Mittelmeer, wird etwa 90 cm groß und trägt ausgeprägte dunkle Sattelflecken mit schwarzer Mundauskleidung. Der Gepfefferte Katzenhai ist eine kaum 30 cm lange Endemitart des Golfs von Kalifornien, fein gesprenkelt, mit hellen Flossenrändern und weißer Schwanzspitze.
Hat je jemand einen lebenden Gepfefferten Katzenhai gesehen?
Fast niemand. Es gibt keine Tauchboot-Aufnahmen der Art, keine Markierungsstudie und keinen Aquariumsnachweis, sodass alles Bekannte von Tieren stammt, die in Tiefseeschleppnetzen hochgebracht wurden. Selbst grundlegende Punkte, etwa wo die Eikapseln abgelegt werden und wie lange die Haie leben, sind völlig unerforscht geblieben.
Quellen

Ein kleines Team, das sich auf die Erforschung von Haien konzentriert und Meeresbiologie leicht verständlich macht. Jede Seite wird mit aktuellen Artdaten und der SharkSider-Angriffsdatenbank abgeglichen und aktualisiert, sobald neue Vorfälle oder Forschungsergebnisse erscheinen.
Veröffentlicht am 28. Oktober 2022 · Zuletzt aktualisiert am 22. September 2026 · Kein Vorfall in der wöchentlich aktualisierten SharkSider-Angriffsdatenbank ist dieser Art zugeordnet.






