Der Feilenschwanz-Katzenhai (Parmaturus xaniurus) ist ein kleiner Tiefsee-Katzenhai des nordöstlichen Pazifiks, der etwa 61 cm (24 in) lang wird und von Oregon bis zum Golf von Kalifornien auf und über Schlammböden in 91 bis 1.251 m Tiefe lebt. Er ist einfarbig dunkelbraun, mit schlaffem Körper, breitem Kopf, ovalen Augen und einem Kamm aus vergrößerten, feilenartigen Hautzähnchen am Oberrand seines Schwanzes.
Er frisst Krill, Garnelen, kleine Tintenfische und Laternenfische. Die Weibchen legen das ganze Jahr über kleine Eikapseln, mit einem Höhepunkt im Spätsommer, und die Jungtiere schlüpfen mit 7 bis 9 cm. Die IUCN stuft ihn als nicht gefährdet ein. Er hat noch nie jemandem geschadet und könnte es auch gar nicht.
- Maximale Länge61 cm (24 in); Weibchen größer als Männchen
- GewichtKein veröffentlichtes Maximum; deutlich unter 1 kg
- LebenserwartungUnbekannt; es gibt keine Altersstudie
- Tiefenbereich91–1.251 m (300–4.100 ft); erwachsene Tiere meist 300–1.000 m
- NahrungKrill, Garnelen, Tintenfische, Laternenfische
- IUCN-StatusNicht gefährdet (bewertet 2024)
- Reich
- Animalia
- Stamm
- Chordata
- Klasse
- Chondrichthyes
- Ordnung
- Carcharhiniformes
- Familie
- Pentanchidae
- Gattung
- Parmaturus
- Art
- Parmaturus xaniurus
- Familie (deutsch)
- Tiefsee-Katzenhaie
- Auch bekannt als
- Filetail cat shark
Auf dieser Seite
- Wie erkennt man einen Feilenschwanz-Katzenhai
- Wie groß wird ein Feilenschwanz-Katzenhai?
- Wo Feilenschwanz-Katzenhaie leben
- Wovon sich Feilenschwanz-Katzenhaie ernähren
- Wie ein Feilenschwanz-Katzenhai mit fast keinem Sauerstoff überlebt
- Fortpflanzung und Lebenserwartung
- Ist der Feilenschwanz-Katzenhai gefährlich?
- Schutzstatus
- Ähnliche Arten und nahe Verwandte
- Häufige Fragen
- Quellen
Wie erkennt man einen Feilenschwanz-Katzenhai
Der Name ist der Schlüssel. Fährt man mit dem Finger über die Oberkante der Schwanzflosse, spürt man einen erhabenen Kamm aus vergrößerten, zahnartigen Hautzähnchen, eine Sägekante, die der Flosse die Textur einer Holzfeile verleiht; ein schwächerer Kamm verläuft auch an der Unterseite des Schwanzes. Kein anderer kalifornischer Hai hat ihn so ausgeprägt. Der Rest des Tieres ist unauffällig: ein weicher, fast schlaffer Körper, ein breiter, abgeflachter Kopf mit kurzer Schnauze und eine Haut, die oben einheitlich dunkel graubraun bis schwärzlich und unten nur wenig heller ist, ohne Flecken, Streifen oder Sattelzeichnung.
Der Kopf liefert die zweite Reihe von Hinweisen. Die Augen sind lange, schmale Ovale mit einem deutlichen Grat darunter, die Nasenlöcher werden von breiten dreieckigen Hautlappen eingefasst, und hinter jedem Auge sitzt ein kleines Spritzloch. Die fünf Kiemenspalten sind klein, doch die Kiemenregion insgesamt ist vergrößert, wie bei anderen Haien sauerstoffarmer Gewässer.
Die Flossen entsprechen dem Katzenhai-Standard: zwei etwa gleich große Rückenflossen weit hinten, die erste über den Bauchflossen und die zweite über der Afterflosse, kleine Brustflossen und ein langer, niedriger Schwanz mit deutlich größerem Oberlappen. Das Maul ist breit und mit Reihen winziger Zähne besetzt, jeder mit drei bis fünf schlanken Spitzen. Sein nächster Verwandter und häufigster Verwechslungspartner, der Braune Katzenhai, hat eine längere, flachere Schnauze, einen schlankeren Körperbau und höchstens einen schwachen Schwanzkamm.
Wie groß wird ein Feilenschwanz-Katzenhai?
Klein. Die größten zuverlässig vermessenen Feilenschwanz-Katzenhaie sind etwa 61 cm (24 in) lang, und dabei handelt es sich um ein großes Weibchen; die frühere Version dieser Seite nannte 55 cm für Weibchen und 45 cm für Männchen, was typische Erwachsenengrößen sind, nicht der Rekord. In der Praxis sind die meisten Erwachsenen, die auf Videoaufnahmen aus dem Monterey Canyon oder in einem Schleppnetzfang aus dem Santa-Barbara-Becken zu sehen sind, 40 bis 55 cm lang. Niemand wiegt Tiefsee-Katzenhaie routinemäßig, und es wurde kein Höchstgewicht veröffentlicht; ein 55 cm langes Tier mit einem derart weichen Körper wiegt höchstens ein paar Hundert Gramm.
Weibchen sind das größere Geschlecht. Männchen werden mit etwa 37 bis 42 cm geschlechtsreif, Weibchen mit 42 bis 47 cm, sodass beide etwa zwei Drittel ihrer Endlänge brauchen, bevor sie sich fortpflanzen. Die Jungtiere verlassen die Eikapsel mit 7 bis 9 cm (2,8 bis 3,5 in), womit sie zu den kleinsten frei lebenden Haien überhaupt zählen, weshalb so viele Jungtiere in Schleppnetzen gefangen werden, die eigentlich auf Laternenfische und Krill zielen.
Der Balken unten stellt das Maximum von 61 cm einem 1,8 m großen Taucher gegenüber. Ein großer Feilenschwanz-Katzenhai ist etwa so lang wie ein Unterarm mit Hand; die gesamte Gattung Parmaturus bleibt unter einem Meter.
Wo Feilenschwanz-Katzenhaie leben
Der Feilenschwanz-Katzenhai ist im nordöstlichen Pazifik endemisch, und sein Verbreitungsgebiet ist schmal: von der Küste Oregons südlich entlang von ganz Kalifornien, die Pazifikseite Baja Californias hinab und bis in den Golf von Kalifornien in Mexiko. Sein Kerngebiet ist Mittel- und Südkalifornien: die Monterey Bay mit ihrem Unterwasser-Canyon sowie die Kette der Tiefseebecken vor Los Angeles und den Channel Islands, wo Forschungs-U-Boote ihn regelmäßig ruhend auf dem Schlamm aufzeichnen.
Der erfasste Tiefenbereich reicht von 91 bis 1.251 m (300 bis 4.100 ft). Erwachsene Tiere leben auf oder nahe dem Grund des äußeren Kontinentalschelfs und oberen Hangs, meist zwischen etwa 300 und 1.000 m, auf weichem, schlammigem Sediment in kaltem Wasser von etwa 4 bis 9 °C. Jungtiere sind anders: Sie werden deutlich über dem Grund über den Tiefseebecken gefangen und verbringen offenbar ihr erstes Jahr oder länger im Freiwasser inmitten des Krills, von dem sie sich ernähren, bevor sie sich am Meeresboden niederlassen.
Was diesen Lebensraum ungewöhnlich macht, ist der Sauerstoffmangel. Vor Kalifornien bildet das Wasser zwischen etwa 500 und 1.000 m eine Sauerstoffminimumzone, in der der gelöste Sauerstoff auf einen Bruchteil der Oberflächenwerte sinkt und die meisten Fische dort nicht lange überleben können. Der Feilenschwanz-Katzenhai lebt dort dauerhaft, weshalb seine Kiemenregion so vergrößert ist und weshalb er oft der einzige Hai im Bild ist, wenn ein ferngesteuertes Fahrzeug den Beckenboden überquert.

Wovon sich Feilenschwanz-Katzenhaie ernähren
Die Mägen geschleppter erwachsener Tiere enthalten vor allem Krebstiere: Krill (Euphausiiden), pelagische Garnelen und Schwebgarnelen, während kleine Tintenfische und kleine Knochenfische, vor allem Laternenfische, den Rest ausmachen. Mit zunehmendem Alter zeigt sich ein deutlicher Wandel. Jungtiere im Freiwasser ernähren sich fast ausschließlich von Krill und anderen planktischen Krebstieren; am Boden lebende erwachsene Tiere nehmen zusätzlich größere Garnelen, Tintenfische und Fische auf und fressen vermutlich auch als Aas die Kadaver von Fischen und Tintenfischen, die nach dem Laichen auf den Beckenboden sinken.
Die Zähne sind auf dieses Menü zugeschnitten. Jeder ist winzig, mit drei bis fünf schlanken Spitzen, und die Zahnreihen wirken wie eine feine Raspel, die kleine weichkörperige Beute festhält statt sie zu zerschneiden. Ein Feilenschwanz-Katzenhai braucht keinen kräftigen Biss; seine Beute ist kleiner als ein Finger und wird als Ganzes verschluckt.
Wie er im Dunkeln Nahrung findet, wird eher erschlossen als beobachtet. Die langen ovalen Augen sind an das schwache Leuchten biolumineszenter Krill- und Laternenfischarten angepasst, und wie alle Haie trägt er Elektrorezeptoren an der Schnauze für die letzten Zentimeter der Annäherung. In sauerstoffarmem Wasser ist Energie der begrenzende Faktor, und Aufnahmen von Tauchrobotern zeigen genau das Erwartbare: ein Tier, das regungslos auf dem Schlamm liegt oder langsam darüber dahintreibt und sich bewegt, wenn etwas Essbares vorbeikommt, statt aktiv zu suchen. Eigene Fressfeinde sind in einem Lebensraum, der die meisten großen Fische ausschließt, selten, was möglicherweise gerade der Sinn des Lebens dort ist.
Wie ein Feilenschwanz-Katzenhai mit fast keinem Sauerstoff überlebt
Die Sauerstoffminimumzone ist die Tatsache, um die herum die Biologie dieses Hais organisiert ist. Drei Anpassungen stechen hervor. Erstens ist die Kiemenregion im Verhältnis zum Körper vergrößert, sodass bei jedem Atemzug mehr Wasser über mehr Kiemenfläche strömt (siehe wie Haie atmen). Zweitens erlauben es die Spritzlöcher hinter den Augen dem Hai, Wasser in die Kiemenkammer zu ziehen, während sein Maul gegen den Schlamm gedrückt ist, sodass er auf dem Grund ruhen und dabei weiteratmen kann. Drittens ist das ganze Tier darauf ausgelegt, so wenig Energie wie möglich zu verbrauchen: ein schwach verkalktes Skelett, dünne Muskulatur, ein langsamer Stoffwechsel und eine große, an Squalen reiche Leber, ein Öl geringer Dichte, das den Hai nahe am neutralen Auftrieb hält, sodass das Schweben fast nichts kostet.
Das Verhalten ergibt sich aus diesem Energiebudget. Aufnahmen von Tauchrobotern zeigen Feilenschwanz-Katzenhaie, die reglos auf dem Schlamm ruhen, manchmal mehrere innerhalb weniger Meter voneinander, oder die mit langsamen, aalartigen Wellenbewegungen des Schwanzes schwimmen. Es gibt keine Hinweise auf Schwarmbildung, Territorialverhalten oder Wanderungen, und es existiert keine Markierungsstudie. Die Freiwasserphase der Jungtiere ist die einzige klare Bewegung im Lebenszyklus: Sie steigen mit zunehmendem Wachstum zum Grund ab.
Der sägezahnartige Schwanzkamm ist noch immer unerklärt. Er könnte die Flosse versteifen, einen Fressfeind abschrecken, der den Schwanz packt, oder beim Balzverhalten eine Rolle spielen, wenn männliche Katzenhaie das Weibchen typischerweise mit dem Maul festhalten. Niemand hat Feilenschwanz-Katzenhaie bei der Paarung beobachtet, daher lautet die ehrliche Antwort, dass wir es nicht wissen.
Fortpflanzung und Lebenserwartung
Wie alle Katzenhaie ist der Feilenschwanz-Katzenhai eierlegend: Das Weibchen legt Eier, statt lebende Junge zu gebären. Jedes Ei steckt in einer widerstandsfähigen, durchscheinenden Kapsel von etwa 5 bis 6 cm Länge mit sich einrollenden Ranken an den Ecken, die sie am Beckenboden verankern, jeweils ein Ei pro Eileiter. Die Eiablage findet das ganze Jahr über statt, mit einem Höhepunkt von Juli bis September, und ein Weibchen kann im Laufe eines Jahres einige Dutzend Kapseln ablegen.
Die Entwicklung verläuft in diesem kalten Wasser langsam, auch wenn niemand gemessen hat, wie lange sie in freier Wildbahn dauert. Öffentliche Aquarien in Kalifornien haben Feilenschwanz-Katzenhaie aus Eikapseln geschlüpft, die in der Tiefe gesammelt und in gekühlten, abgedunkelten Becken gehalten wurden, und ihre Erfahrung deutet auf viele Monate zwischen Eiablage und Schlupf hin. Die Jungtiere schlüpfen mit 7 bis 9 cm als vollständige Miniaturhaie und begeben sich in die Wassersäule, wo sie ihr erstes Jahr oder länger inmitten des Krills verbringen (siehe wie sich Haie fortpflanzen).
Männchen werden mit etwa 37 bis 42 cm geschlechtsreif, Weibchen mit 42 bis 47 cm. Das Alter ist unbekannt: Keine Studie hat Wachstumsbänder bei dieser Art validiert, sodass es keine gemessene Lebenserwartung oder Reifealter gibt (siehe wie alt Haie werden). Langsames Wachstum in kaltem, sauerstoffarmem Wasser lässt auf ein Leben von mindestens einem Jahrzehnt schließen, doch das ist eine Schlussfolgerung, kein Messwert. Das kontinuierliche Ablegen weniger Eier auf einmal ist typisch für kleine Katzenhaie und verteilt den Fortpflanzungsaufwand über das ganze Jahr, statt ihn auf einen einzigen Wurf zu setzen.
Ist der Feilenschwanz-Katzenhai gefährlich?
Nein. Die SharkSider-Datenbank verzeichnet keinen einzigen Vorfall, der einem Feilenschwanz-Katzenhai zugeschrieben wird, und einen solchen Bericht gibt es auch sonst nirgendwo. Der Hai ist kleiner als eine Hauskatze, seine Zähne haben die Größe von Reiskörnern, und er lebt Hunderte Meter tief in kaltem Wasser, das die meisten Fische nicht atmen können. Ein Schwimmer oder Taucher vor Kalifornien wird niemals einem lebenden Exemplar begegnen.
Wer ihm tatsächlich begegnet, sind Besatzungen von Schleppnetzbooten, die einen Fang von Felsengarnelen oder Dornköpfen sortieren, sowie Biologen auf Forschungsschiffen. Ihre einzige Beschwerde betrifft die sandpapierartige Haut und den rauen Schwanzkamm, die eine bloße Hand aufschürfen können. Unter den am wenigsten gefährlichen Haien steht er nahe am unteren Ende der Liste.
In der SharkSider-Datenbank ist kein Vorfall dieser Art zugeordnet. Die Datenbank stützt sich auf das International Shark Attack File, das Global Shark Attack File und geprüfte lokale Berichte und wird wöchentlich aktualisiert.
Schutzstatus
Die IUCN-Rote-Liste stuft den Feilenschwanz-Katzenhai in einer Neubewertung von 2024, die die Einstufung von 2015 bestätigte, als nicht gefährdet ein. Die Begründung ist einfach: Die Art ist innerhalb ihres Verbreitungsgebiets häufig, ein großer Teil dieses Gebiets liegt unterhalb der Tiefen, in denen sich der Fischereiaufwand konzentriert, sie wird von keiner Fischerei gezielt befischt, und die ganzjährige Eiablage verschafft ihr eine bessere Erholungsfähigkeit als lebendgebärenden Tiefseehaien. Sie ist nicht in CITES gelistet und genießt keinen artspezifischen Schutz, auch wenn die Schließung großer Teile des kalifornischen Hangs für Schleppnetzgeräte seit den 2000er-Jahren einen Großteil ihres Lebensraums indirekt schützt.
Die Fischerei erreicht ihn dennoch. Feilenschwanz-Katzenhaie tauchen als Beifang in Grundschleppnetzen für Felsengarnelen, Schwarzen Degenfisch und Dornköpfe vor Kalifornien und Oregon auf, in Reusen für Garnelen und Schwarzen Degenfisch sowie gelegentlich an Tiefsee-Langleinen. Sie haben keinen kommerziellen Wert und werden zurückgeworfen; ob sie das Hochziehen aus 500 m in warmes Oberflächenwasser überleben, ist fraglich, doch die betroffenen Zahlen sind im Vergleich zur Population gering.
Zwei langsamer wirkende Bedrohungen verdienen Erwähnung. Sauerstoffminimumzonen im östlichen Pazifik dehnen sich aus und verstärken sich, während sich der Ozean erwärmt, was die Tiefenzone verändern wird, in der der Hai vorkommt, auch wenn eine bereits an geringen Sauerstoff angepasste Art damit besser zurechtkommen könnte als ihre Nachbarn. Und die schlammigen Becken, in denen er lebt, sind dieselben Gebiete, in denen sich Sedimentschadstoffe aus einem Jahrhundert Küstenindustrie abgelagert haben. Keines von beidem ist für diese Art gemessen. Vorerst ist er einer der Haie, denen es gut geht, eine Erinnerung daran, dass die gefährdeten Arten meist die großen, langsam sich fortpflanzenden und kommerziell wertvollen sind.
Ähnliche Arten und nahe Verwandte
Die Gattung Parmaturus umfasst rund zehn kleine Tiefsee-Katzenhaie, die weltweit verstreut vorkommen, alle mit demselben weichen Körper und einem Kamm aus vergrößerten Hautzähnchen am Schwanz: der Campeche-Katzenhai aus dem Golf von Mexiko, der Salamander-Katzenhai aus Japan sowie mehrere Arten, die erst in den letzten zwanzig Jahren aus dem Indischen Ozean und dem südwestlichen Pazifik beschrieben wurden. Der Feilenschwanz-Katzenhai ist der einzige im östlichen Pazifik und der bekannteste, weil er in Reichweite kalifornischer Forschungseinrichtungen lebt. Alle standen bis vor Kurzem in Scyliorhinidae; die Tiefsee-Gattungen wurden in Pentanchidae verschoben, die hier verwendete Familie. Ältere Seiten, die ihn unter Proscylliidae, den Finnenkatzenhaien, aufführten, lagen falsch.
Seine alltäglichen Nachbarn sind die Haie, mit denen er verwechselt wird. Der Braune Katzenhai (Apristurus brunneus) teilt dieselben Becken und Tiefen und ist der häufigste Katzenhai in Schleppnetzfängen vor Kalifornien; er ist schlanker, mit längerer, flacherer Schnauze und schwachem oder fehlendem Schwanzkamm. Der Langnasen-Katzenhai lebt noch tiefer und hat eine noch längere Schnauze. Im Golf von Kalifornien überschneidet sich der Feilenschwanz-Katzenhai mit dem Lutscher-Katzenhai, dessen grotesk vergrößerter Kopf und vergrößerte Kiemenregion die Anpassung an geringen Sauerstoff auf die Spitze treiben, sowie mit dem Gepfefferten Katzenhai, einer kleinen, fein gesprenkelten Art. Der einzige Katzenhai, den ein kalifornischer Taucher wahrscheinlich zu sehen bekommt, der Schwellhai der Kelpwälder, ist ein Flachwassertier mit auffälliger Zeichnung, das kaum unterschiedlicher sein könnte.
- Campeche CatsharkArtenporträt
- Brauner KatzenhaiArtenporträt
- Langnasen-KatzenhaiArtenporträt
- Lutscher-KatzenhaiArtenporträt
- Peppered CatsharkArtenporträt
SchwellhaiArtenporträt
Häufige Fragen
Wie groß wird ein Feilenschwanz-Katzenhai?
Bis zu etwa 61 cm (24 in), wobei die meisten erwachsenen Tiere 40 bis 55 cm lang sind. Weibchen sind größer als Männchen: Männchen werden mit etwa 37 bis 42 cm geschlechtsreif, Weibchen mit 42 bis 47 cm. Jungtiere sind nur 7 bis 9 cm lang. Es wurde kein Höchstgewicht veröffentlicht, und ein großes erwachsenes Tier wiegt einige Hundert Gramm.
Warum heißt er Feilenschwanz-Katzenhai?
Wegen seines Schwanzes. Ein Kamm aus vergrößerten, zahnartigen Hautzähnchen verläuft entlang der Oberkante der Schwanzflosse und ein schwächerer entlang der Unterkante, was der Flosse die raue Textur einer Holzfeile verleiht. Katzenhaie als Gruppe sind nach ihren länglichen, katzenähnlichen Augen benannt.
Wo leben Feilenschwanz-Katzenhaie?
Nur im nordöstlichen Pazifik, von Oregon über Kalifornien und Baja California bis in den Golf von Kalifornien. Erwachsene Tiere leben auf und direkt über schlammigen Böden des äußeren Schelfs und oberen Hangs in 91 bis 1.251 m, meist 300 bis 1.000 m, innerhalb der Sauerstoffminimumzone; Jungtiere treiben im Freiwasser über den Tiefseebecken.
Wovon ernähren sich Feilenschwanz-Katzenhaie?
Vor allem von kleinen Krebstieren: Krill, pelagischen Garnelen und Schwebgarnelen. Erwachsene Tiere nehmen zusätzlich kleine Tintenfische und kleine Knochenfische wie Laternenfische auf und fressen wahrscheinlich auch Aas am Beckenboden. Jungtiere im Freiwasser ernähren sich fast ausschließlich von Krill. Alles wird als Ganzes verschluckt; die winzigen, mehrspitzigen Zähne greifen, statt zu schneiden.
Wie pflanzen sich Feilenschwanz-Katzenhaie fort?
Sie legen Eier. Jedes Ei steckt in einer widerstandsfähigen Kapsel von etwa 5 bis 6 cm mit Ranken, die sie am Meeresboden verankern, jeweils eine pro Eileiter, und die Eiablage findet das ganze Jahr über statt mit einem Höhepunkt von Juli bis September. Die Entwicklung im kalten Tiefenwasser dauert viele Monate, und die Jungtiere schlüpfen mit 7 bis 9 cm.
Wie überlebt der Feilenschwanz-Katzenhai mit so wenig Sauerstoff?
Er lebt innerhalb der Sauerstoffminimumzone vor Kalifornien und ist dafür gebaut: eine vergrößerte Kiemenregion, die mehr Sauerstoff aus jedem Atemzug gewinnt, Spritzlöcher, die ihm das Atmen erlauben, während er auf dem Schlamm ruht, ein langsamer Stoffwechsel, schwache Muskeln und eine große, an Squalen reiche Leber, die ihn schwebefähig hält, sodass das Schweben fast keine Energie kostet.
Sind Feilenschwanz-Katzenhaie für Menschen gefährlich?
Nein. Es gab noch nie einen Vorfall mit dieser Art, und die SharkSider-Datenbank verzeichnet keinen. Er ist kleiner als eine Katze, hat reiskorngroße Zähne und lebt Hunderte Meter tief. Nur Besatzungen von Schleppnetzbooten und Wissenschaftler kommen mit ihm in Berührung, und ihr einziges Risiko ist die sandpapierartige Haut und der raue Schwanzkamm, die eine bloße Hand aufschürfen können.
Sind Feilenschwanz-Katzenhaie vom Aussterben bedroht?
Nein. Die IUCN-Rote-Liste stufte die Art 2015 und erneut 2024 als nicht gefährdet ein, weil sie häufig ist, größtenteils außerhalb der Reichweite von Fischereien lebt, nicht gezielt befischt wird und das ganze Jahr über Eier legt. Sie wird als Beifang in Tiefseeschleppnetzen und Reusen vor Kalifornien und Oregon gefangen und zurückgeworfen, allerdings in geringer Zahl im Verhältnis zur Population.
Wie alt werden Feilenschwanz-Katzenhaie?
Unbekannt. Keine Studie hat Wachstumsbänder bei dieser Art validiert, sodass es keine gemessene Lebenserwartung oder Reifealter gibt. Langsames Wachstum in kaltem, sauerstoffarmem Wasser lässt auf ein Leben von mindestens einem Jahrzehnt schließen, im Einklang mit anderen kleinen Katzenhaien, doch das ist eine Schlussfolgerung und kein Messwert.
Zu welcher Familie gehört der Feilenschwanz-Katzenhai?
Zu den Tiefsee-Katzenhaien, Pentanchidae, in der Ordnung Carcharhiniformes. Bis vor Kurzem wurde die Gattung Parmaturus in Scyliorhinidae eingeordnet, der klassischen Katzenhai-Familie, und manche Quellen verwenden diesen Namen noch immer. Ältere Versionen dieser Seite führten Proscylliidae, die Finnenkatzenhaie, auf, was falsch war; der Feilenschwanz-Katzenhai ist kein Finnenkatzenhai.
Quellen

Ein kleines Team, das sich auf die Erforschung von Haien konzentriert und Meeresbiologie leicht verständlich macht. Jede Seite wird anhand aktueller Artdaten und der SharkSider-Angriffsdatenbank überprüft und aktualisiert, sobald neue Vorfälle oder Forschungsergebnisse erscheinen.
Veröffentlicht am 14. Oktober 2022 · Zuletzt aktualisiert am 22. September 2026 · Kein Vorfall in der wöchentlich aktualisierten SharkSider-Angriffsdatenbank ist dieser Art zugeordnet.






